Am Freitagabend holte sich die Deutsche Fußballnationalmannschaft den Sieg im WM-Qualifikationsspiel gegen Tschechien. In Prag kam es allerdings zu einem unschönen Zwischenfall. Einige Fans pöbelten, beschimpften die Kicker und grölten sogar Naziparolen. Nachdem Mats Hummels (28) und Co. die Aktion bereits nach dem Abpfiff verurteilt hatten, meldete sich jetzt auch Trainer Joachim Löw (57) zu Wort!

Bei einer Pressekonferenz kritisierte Jogi den Vorfall: "Ich will nicht zur Tagesordnung übergehen. Ich bin nicht bestürzt oder traurig, ich bin voller Wut." Er forderte ein Verbot dieser Zuschauer im Stadion und wolle mit absoluter Härte gegen diese vorzugehen. Es sei eine wichtige Sache, wenn die Mannschaft im Ausland für ein tolerantes und weltoffenes Deutschland stehe. Der Badener bezog ganz klar Stellung: "Diese Chaoten wollen wir nicht, und wir sind nicht deren Nationalmannschaft. Das sind auch nicht unsere Fans. Das ist unterste Schublade und zutiefst verachtenswert."

Zuletzt war der Coach kritisiert worden, da er von der negativen Stimmung nichts mitbekommen hatte. Sein Team hatte direkt nach der Partie gehandelt und war nicht in die Fankurve gegangen, um sich zu bedanken. Vor dieser Reaktion zog der 57-Jährige den Hut. Außerdem nahm er Spieler Timo Werner (21) in Schutz, der ebenfalls von Hassattacken betroffen war.

Jogi Löw beim Bambi 2016Getty Images
Jogi Löw beim Bambi 2016
Timo Werner im Fußballspiel Deutschland gegen Mexiko 2017Dean Mouhtaropoulos/Getty Images
Timo Werner im Fußballspiel Deutschland gegen Mexiko 2017
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Nein. Man kann die Zuschauer vorab nicht so krass kontrollieren.
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Ja! Solche Zuschauer machen sowas bestimmt nicht zum ersten Mal und sind sicher der Polizei bekannt. Ein Verbot würde vielleicht helfen.


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