Der Hashtag #metoo kennzeichnet mit fast 540.000 hochgeladenen Post auf Instagram eine Community, die offen über ihre Erlebnisse mit sexueller Belästigung spricht. Immer mehr Frauen finden dadurch endlich den Mut, hervorzutreten und das Schweigen zu brechen. Auch Birgit Schrowange (59) hat eine dunkle Vergangenheit mit einem bedrängenden Chef!

Vor fast 35 Jahren stellte sie der ZDF-Sendeleiter als Programmansagerin ein und machte schnell deutlich, dass er viel mehr als nur Freundlichkeit von Birgit erwartete. "Er fing plötzlich an, mich zu betatschen, legte seine Hand auf mein Knie, streichelte meinen Nacken, wenn er hinter mir stand", erzählt Birgit in Bunte. Als die Moderatorin sich quer stellte und seine Essenseinladungen ignorierte, bekam sie dessen Machtposition vollends zu spüren: "Mir wurden Dienste gestrichen. Obwohl mir zehn Sendungen im Monat zugesagt waren, hatte ich plötzlich nur noch fünf. Von dem Geld konnte ich kaum meine Miete bezahlen." Schließlich vertraute sie sich dem Chefredakteur an – und wurde bitter enttäuscht: Ein Problem in dem Verhalten des Sendeleiters sah er absolut nicht! Erst als der Intendant Prof. Dieter Stolte von den Vorfällen erfuhr, wurde der Nötiger verwarnt. Die Zudringlichkeit hörte auf – seinen Job durfte der Sendeleiter aber behalten.

Seit mittlerweile 23 Jahren steht Birgit bekanntlich für RTL vor der Kamera – sexuelle Belästigung musste sie seither zum Glück nicht mehr erfahren: "Das liegt sicher auch daran, dass wir mit Anke Schäferkordt eine Chefin haben."

Birgit Schrowange, ModeratorinSchultz-Coulon/ Wenn.com
Birgit Schrowange, Moderatorin
Birgit Schrowange, ModeratorinInstagram / birgit.schrowange
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Birgit Schrowange, Moderatorin
Hätte gegen Birgits Chef härter vorgegangen werden sollen?1291 Stimmen
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Ja! Er trug keinen Schaden davon – vielleicht machte er bei anderen sogar das Gleiche!
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Na ja, ohne eindeutige Beweise hätte man wahrscheinlich nicht mehr tun können.


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