Jack Nicholson machte sich über Michael Douglas lustig
Michael Douglas (81) hat bei einer Fragerunde zu seinem Film "Wall Street" von einer kuriosen Technik gesprochen, die ihm dabei hilft, sich mit anderen Charakteren zu identifizieren. Michael erklärte laut dem Magazin People, dass die Haare seiner Figuren ein Schlüssel zu seiner Darstellung sind und ihm helfen, in eine Rolle hineinzufinden. Sein langjähriger Freund Jack Nicholson (88) habe ihn dafür immer wieder liebevoll geneckt und von "Haar-Acting" gesprochen.
Im Gespräch erinnerte Michael an konkrete Beispiele seiner "Haar-Performance". Nach "Black Rain" mit Ridley Scott (88), als er mit einer Dauerwelle auflief, habe Jack ihn schon spöttisch gefragt: "Was ist mit deinen Haaren?", erzählte er dem Guardian bereits 2023. Für "Falling Down" habe ihm ein Haarstylist in letzter Minute den Bürstenschnitt verpasst, der die Figur so schroff machte. Und in "Wall Street" orientierte er sich am Look von Lakers-Coach Pat Riley – "die Eidechsen-Optik" passte perfekt zu Gordon Gekko. Dabei bleibt festzuhalten: Auch Jack hat in seinen Rollen kräftig an der Optik gedreht – vom glatt zurückgekämmten Gentleman in "Besser geht’s nicht" bis zum giftgrünen Joker in "Batman".
Privat verbindet Michael und Jack seit Jahrzehnten eine enge Freundschaft, auch wenn die beiden nie gemeinsam vor der Kamera standen. Bei "Einer flog über das Kuckucksnest" arbeiteten sie jedoch zusammen – Jack vor der Kamera, Michael als Produzent. Während Jack sich seit Jahren rar macht und seit "Woher weißt du, dass es Liebe ist" nicht mehr im Kino zu sehen war, gönnt sich Michael aktuell bewusst eine Pause. Bei einem Pressetermin in Karlovy Vary sagte der Schauspieler gegenüber Variety, er habe seit 2022 nicht mehr gearbeitet, um nach fast sechs Jahrzehnten Tempo herauszunehmen. Von "Ruhestand" wolle er aber nicht sprechen: Vielleicht komme ja noch "etwas Besonderes".









