Ein rätselhafter Todesfall beschäftigt die US-Ermittler. Der Nobelpreisträger Ei-ichi Negishi (82) wurde völlig verwirrt aufgegriffen – Hunderte Kilometer entfernt von seiner Gattin Sumire Negishi, die tot auf einer Mülldeponie entdeckt wurde. Warum genau die Frau starb, ist bislang noch nicht klar. Es soll sich nicht um ein Verbrechen gehandelt haben, stattdessen sei der Tod der 80-Jährigen aus einer Verkettung tragischer Umstände resultiert.

Wie der US-Sender WTHR berichtet, wurde Sumire am Dienstagmorgen in einem kaputten Auto auf einer Müllhalde in Illinois gefunden. Sie und ihr Ehemann seien am Tag zuvor als vermisst gemeldet worden. Inzwischen bestätigten die Angehörigen der Verstorbenen den Verlust: "Wir sind am Boden zerstört über den Tod unserer geliebten Frau und Mutter, die dem Ende des Kampfes mit Parkinson nahe war." Woran genau die Frau des Chemikers letztlich starb, wird aktuell noch untersucht.

Ihre Familie vermute, dass das Paar auf dem Weg zum Flughafen die Orientierung verloren haben könnte. Ei-ichi Negishi wurde über 300 Kilometer entfernt von seiner Frau aufgegriffen und wurde dehydriert und verwirrt in ein Krankenhaus gebracht. Der gebürtige Japaner, der 2010 von König Carl Gustaf von Schweden (71) den Nobelpreis für seine Forschungen in der Organischen Chemie erhalten hatte, gelte nicht als tatverdächtig. Die Ermittler gehen nicht von einem Verbrechen aus. Stattdessen vermute man, der 82-Jährige habe Hilfe holen wollen.

Ei-ichi Negishi, Chemie-NobelpreisträgerJONATHAN NACKSTRAND/AFP/Getty Images
Ei-ichi Negishi, Chemie-Nobelpreisträger
Sumire Negishi und Prinz Daniel von Schweden 2010 in StockholmHENRIK MONTGOMERY / SCANPIX/AFP/Getty Images
Sumire Negishi und Prinz Daniel von Schweden 2010 in Stockholm
Ei-ichi Negishi und König Carl Gustaf von Schweden 2010 in StockholmJONATHAN NACKSTRAND/AFP/Getty Images
Ei-ichi Negishi und König Carl Gustaf von Schweden 2010 in Stockholm


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