Schlechte Nachrichten scheinen um den Magier David Copperfield zu kreisen, wie ein Satellit um die Erde. Vor ein paar Jahren war er in einen Steuerskandal über mehrere hunderttausend Euro verwickelt. Anfang des Jahres wurden dann Vorwürfe laut, er habe eine 17-Jährige sexuell missbraucht. Jetzt wird er wieder angeklagt und muss als Folge sogar seinen mehreren Millionen Euro wertvollen Illusionstrick preisgeben.

Laut Mirror verklagt der 61-jährige David Cox den Magier wegen Fahrlässigkeit, nachdem er sich während der Teilnahme an einem Zaubertrick verletzt hatte. Jetzt muss Copperfield im Zuge der Verhandlung das Trickgeheimnis verraten. Die Anwälte des 59-Jährigen argumentieren dagegen: Die Preisgabe würde ihn finanziell ruinieren. Der Trick sei 670 Millionen Euro wert. Trotzdem stimmte der Richter für die Enthüllung. Wie kam es so weit? Der Kläger machte bei "Lucky Number 13" mit: Zwölf zufällig ausgewählte Zuschauer werden in einen Käfig auf der Bühne gesperrt, dieser wird verhüllt – dann wieder enthüllt – und die Menschen sind verschwunden. Tauchen im selben Moment auf der anderen Seite der Bühne aber wieder auf. Magic? Nicht wirklich. Die Teilnehmer werden von Mitarbeitern durch Falltüren und engen Gänge unter der Bühne zu einem anderen Ausgang gelotst. Genau dann geschah der Unfall, der 61-Jährige fiel zu Boden, verletzte sich die Schulter und den Kopf, musste ins Krankenhaus.

David Cox ist der Meinung, es sei grob fahrlässig gehandelt worden, er wäre nie über mögliche Verletzungen aufgeklärt worden. Sein Anwalt sagt: "So ein Unfall war überfällig." Die Gegenseite argumentiert, der Brite hätte lediglich eine Stufe übersehen. Ein Urteil ist bis jetzt noch nicht gefällt worden.

David Copperfield in New YorkC.Smith/WENN.com
David Copperfield in New York
David Copperfield in Las VegasGetty Images Entertainment
David Copperfield in Las Vegas
David Copperfield und Nancy O'Dell bei den ACMsEthan Miller / Staff / Getty Images
David Copperfield und Nancy O'Dell bei den ACMs


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