Vergangene Woche zogen erschütternde Nachrichten aus der Welt des Sports um die Welt: Die britische Profi-Snowboarderin Ellie Soutter hatte sich an ihrem 18. Geburtstag das Leben genommen – Fans, Freunde und Familie der ambitionierten Wintersportlerin sind zutiefst bestürzt. Unter dem traurigen Verlust leidet vor allem ihr Vater Tony Soutter. In seinem ersten Interview nach Ellies Tod lässt er seinem Kummer freien Lauf.

"Ich habe meine beste Freundin verloren, meinen Fels in der Brandung", lauten die emotionalen Worte des 53-Jährigen vor den laufenden BBC-Kameras. Seine Tochter stammte nicht unbedingt aus einer wohlhabenden Familie, weshalb sie sich immer viel zu sehr gestresst habe. "Sie wollte immer die Beste sein und niemanden enttäuschen", erklärt er. Dass Ellie ihren Flieger zum Trainingscamp mit dem britischen Squad verpasste, habe den Stein ins Rollen gebracht. "Sie hatte das Gefühl, die anderen und mich hängen zu lassen, weil sie genau wusste, wie viel ich investiert habe, um ihr das alles zu ermöglichen", erzählt er weiter.

Im Verlauf des Interviews kritisiert Tony vor allem den Druck, der heutzutage auf jungen Athleten haftet. Er ruft dazu auf, Depressionen unter Spitzensportlern fortan mehr in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken, damit anderen das erspart bleibe, was seiner Tochter im Endeffekt das Leben kostete.

Sind Sie selbst depressiv oder haben Sie Selbstmord-Gedanken? Dann kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie anonym und rund um die Uhr Hilfe von Beratern, die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.

Ellie Soutter, Profi-SnowboarderinInstagram / elliesoutter
Ellie Soutter, Profi-Snowboarderin
Ellie Soutter, SnowboarderinInstagram / elliesoutter
Ellie Soutter, Snowboarderin
Ellie Soutter, Olympia-SnowboarderinInstagram / elliesoutter
Ellie Soutter, Olympia-Snowboarderin


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