Evakuierung bei einer Filmpremiere in New York! Es war ein schwerer Abend für die Zuschauer im Saal, die bei der ersten Ausstrahlung der Dokumentation "Surviving R. Kelly" (zu Deutsch: "R. Kelly überleben") anwesend waren. Dem US-Rapper wird in vielen Fällen vorgeworfen – und die Lifetime-Doku arbeitet diese Vorwürfe mit Personen auf, die angeben, betroffen gewesen zu sein. Doch die Premiere fiel aus: Es gab eine Bombendrohung!

Bei der Vorstellung seien auch die vermeintlichen Opfer anwesend gewesen, berichtet The Wrap. Nachdem ein anonymer Anrufer am Dienstagabend mit einem Anschlag drohte, entschied sich das Team rund um den Film in Zusammenarbeit mit der New Yorker Polizei, die Premiere sofort abzubrechen und zu evakuieren. "Die Sicherheit unseres Panels, der Gäste und des Personals ist für Lifetime von größter Bedeutung", erklärten die Produzenten in einem Statement. Unter den Gästen des Abends waren unter anderem #MeToo-Gründerin Tarana Burke, die über die Evakuierung twitterte.

"Die Drohung ist nicht das Schlimmste, obwohl sie nicht glaubhaft scheint, sondern[das Leid der Überlebenden, die seine Belästigungen ertragen mussten", schreibt Tarana auf Twitter. Für sie und andere Gäste der Premiere war die Drohung ein feiger Versuch, die Anschuldigungen über den Rapper weiterhin zu verleumden. Verletzt wurde an dem Abend letztlich niemand.

R. Kelly beim Pier Six Pavillion in BaltimoreDeyane Moses / London Ent / Splash News
R. Kelly beim Pier Six Pavillion in Baltimore
R. Kelly bei einem Konzert in New YorkJason Kempin / Getty
R. Kelly bei einem Konzert in New York
R. Kelly in Los AngelesEarl Gibson III / Getty Images for BET
R. Kelly in Los Angeles


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