Wo Licht ist, ist auch Schatten – und das Rampenlicht scheint besonders dunkle Orte hervorzubringen. Jedenfalls für US5-Mitglied Christoph Watrin (30). Im Jahr 2005 ist er mit der Boyband im Alter von nur 16 Jahren von heute auf morgen zum Weltstar aufgestiegen. Drei Jahre später sprang er ab, ein Jahr vor der Auflösung der Gruppe. Jetzt gesteht er: Die Zeit war die Hölle für ihn!

Wie Chris im Interview mit Bild verriet, wurde ihm die oberflächliche Show-Branche zum Verhängnis: "Da ging es natürlich schon die ganze Zeit um Äußerlichkeiten und auch ich hatte meine Sicherheit in meinem Aussehen verwurzelt. Jeder wird aber irgendwann älter und dann kannst du nur verlieren." Er habe "krasse Depressionen und Angst- und Panikstörungen" gehabt, und es habe auch eine Zeit gegeben, "da wurde es sehr, sehr dunkel". Die Zeit bei US5 sei für Chris "psychischer Terror" gewesen. Er enthüllt: "Ich habe drei Monate bei meiner Mutter auf der Couch geschlafen. Ich konnte mir nicht einmal mehr selbst etwas zu essen machen. Ich war wieder wie ein Kind."

Doch dank der Hilfe vieler Menschen und seines christlichen Glaubens habe er die Krise überwunden. Heute studiert er Musikpädagogik in Köln und hat schon ein neues Projekt mit seinem ehemaligen Bandkollegen Izzy Gallegos: "The Izzy and Chris Show". Selbst eine US5-Reunion schließt er nicht aus.

Jay Khan 2015 in Düsseldorf
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Jay Khan 2015 in Düsseldorf
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