Während sein Queen-Film "Bohemian Rhapsody" gerade zahlreiche Preise absahnt und bei den Golden Globes 2019 in der Kategorie "Bestes Filmdrama" gewonnen hat, steht dem US-amerikanischen Regisseur Bryan Singer (53) gerade das Wasser bis zum Hals. Seit Januar steht er unter Verdacht, minderjährige Jungen sexuell missbraucht zu haben. Die Anschuldigungen haben jetzt dafür gesorgt, dass Singers aktuelle Dreharbeiten zu "Red Sonja" erst einmal gestoppt worden sind.

"Das Projekt steht derzeit nicht auf dem Plan und kann nicht auf dem europäischen Filmmarkt in Berlin verkauft werden", sagte eine Sprecherin des Produktionsstudios Millenium zum US-Magazin Variety. Die Pläne, "Red Sonja" in diesem Jahr zu drehen, seien vorerst fallen gelassen worden. Im letzten Monat hatte The Atlantic eine brisante Enthüllungsstory veröffentlicht, in der vier Männer erklärten, Singer habe mit ihnen Sex gehabt, als sie noch unter 18 Jahre alt waren – obwohl er das gewusst habe. Der 53-Jährige wehrte sich gegen die Anschuldigungen und bezeichnete den Bericht als "homophobes Schmierstück".

Eine filmische Adaption der Comic-Heldin Red Sonja sei bereits seit einem Jahrzehnt bei Millennium in Arbeit. Obwohl die Pläne für eine filmischen Umsetzung vorübergehend auf Eis gelegt wurden, ist Produzent Avi Lerner nach wie vor an einer weiteren Entwicklung der Produktion interessiert.

Bryan Singer im Januar 2009
Getty Images
Bryan Singer im Januar 2009
Bryan Singer beim Global Fan Screening von "X-Men" in London, 2016
Getty Images
Bryan Singer beim Global Fan Screening von "X-Men" in London, 2016
Bryan Singer im Dolby Theatre in Hollywood, 2013
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Bryan Singer im Dolby Theatre in Hollywood, 2013


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