Zahlte Bryan Singer (53) etwa Geld, damit ein vermeintliches Opfer schweigt? Seit mittlerweile fünf Jahren ranken sich etliche Missbrauchsvorwürfe um den erfolgreichen Hollywood-Regisseur, der unter anderem bei X-Men und "Bohemian Rapsody" die Leitung hatte. Die Anschuldigungen reichen von unsittlichen Berührungen bis hin zur Vergewaltigung. Nun könnte sich die Sachlage jedoch nochmal dramatischer gestalten: Bryan soll eine sechsstellige Summe gezahlt haben, damit seine Taten unter Verschluss bleiben.

Das US-amerikanischen Onlineportal The Hollywood Reporter machte die neuen Informationen öffentlich: Demnach soll Bryan einem Mann 150.000 Dollar, umgerechnet rund 133.500 Euro, gezahlt haben, der ihn der Vergewaltigung bezichtigte. Der Anwalt des 53-Jährigen stellte jedoch klar, dass es sich dabei lediglich um ein Angebot gehandelt habe, um einen kostspieligen Strafprozess zu umgehen. Ob es wirklich zu einem solchen Vergleich gekommen ist und ob dieser rechtskräftig war, werde nun durch ein Gericht geklärt.

2003 sei Bryan auf einer Jacht während einer Party übergriffig geworden. Er soll den damals 17-jährigen Jungen unsittlich berührt und seine Geschlechtsteile angefasst haben. Die Schweigegeld-Transaktion war im Rahmen eines Insolvenzverfahrens besagten Klägers ans Tageslicht gekommen.

Bryan Singer beim Global Fan Screening von "X-Men" in London, 2016
Getty Images
Bryan Singer beim Global Fan Screening von "X-Men" in London, 2016
Bryan Singer beim Tokyo International Film Festival 2015
Getty Images
Bryan Singer beim Tokyo International Film Festival 2015
Bryan Singer im Jahr 2003
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Bryan Singer im Jahr 2003


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