Michael Egan hatte schwere Vorwürfe gegen Bryan Singer (50) erhoben, warf dem Regisseur vor, er habe ihn sexuell missbraucht. Nun gab es für Michael Egan ein böses Nachspiel, denn er wurde selbst verurteilt - allerdings in einem anderen Fall.

Die Anklage gegen den X-Men-Produzenten war 2014 einer jener berühmten Justizkrimis in Hollywood, da der vermeintliche Geschädigte erst viele Jahre nach der ersten behaupteten Vergewaltigung vor Gericht ging - und es in dem Prozess zahlreiche Ungereimtheiten gab, inklusive zurückgezogener Klage. Nun musste Michael Egan wegen Aktienbetrugs selbst auf der Anklagebank Platz nehmen und wurde der Straftat überführt, sodass der Kriminielle zu einer zweijährigen Haftstrafe verurteilt wurde, wie TMZ berichtet. In dem Fall ging es um eine Schadenshöhe von 300.000 US-Dollar.

Während des langwierigen Prozesses, in den der "Operation Walküre"-Regisseur involviert war, wurde mehrmals Michael Egans Glaubwürdigkeit angezweifelt und als verurteilter Straftäter wird diese weiter leiden. Glück für die Gegenpartei: Bryan Singers Ruf hat nicht unter der Gerichtsposse gelitten, sodass der Amerikaner erneut als Regisseur für "X-Men: Apocalypse" verpflichtet wurde.

Bryan Singer, Regisseur "X-Men: Apocalypse"Getty Images / Daniel Leal-Olivas
Bryan Singer, Regisseur "X-Men: Apocalypse"
Bryan Singer, Global Fan Screening von "X-Men", London 2016Getty Images / Jeff Spicer
Bryan Singer, Global Fan Screening von "X-Men", London 2016


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