Bereits ein halbes Jahr ist es her, dass Daniel Küblböck (33) von der AIDAluna verschwunden ist: In der Nacht zum 9. September 2018 soll der Sänger über Bord des Kreuzfahrtschiffes gegangen sein und sich auf diese Art und Weise das Leben genommen haben. Die kanadische Küstenwache startete daraufhin eine Suchaktion, stellte sie jedoch nach 80 Stunden wieder ein. Seitdem galt der Musiker als vermisst. Jetzt will sich sein Vater von Daniel verabschieden.

Nachdem am Samstag sechs Monate seit dem Vorfall im Atlantik vergangen waren, greift nun das Verschollenheitsgesetz und Daniel kann offiziell für tot erklärt werden. Sein Vater Günther erzählte Bild, dass er ein sogenanntes Aufgebotsverfahren starten wolle, um in Ruhe trauern zu können: "Ich werde ihn für tot erklären lassen. Wir müssen irgendwann diesen Schritt gehen, weil es abgeschlossen werden muss."

Wie Oberstaatsanwalt Walter Feiler Bild zudem verriet, seien die Untersuchungen in dem Fall nunmehr beendet: "Die Staatsanwaltschaft Passau hat ein sogenanntes Todesermittlungsverfahren durchgeführt. Ein solches Verfahren wird immer dann durchgeführt, wenn eine unnatürliche Todesursache im Raum steht." Wichtige Hinweise hätten die Ermittler vor allem aus einem Video der Schiffskamera der AIDAluna gewonnen. Nun liege der Abschlussbericht vor: Die Beweise deuten darauf hin, dass es sich um Suizid handelt.

Sind Sie selbst depressiv oder haben Sie Selbstmord-Gedanken? Dann kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie anonym und rund um die Uhr Hilfe von Beratern, die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.

Günther Küblböck 2017 in KölnGetty Images
Günther Küblböck 2017 in Köln
Daniel Küblböck 2017 in KölnAdolph,Christopher
Daniel Küblböck 2017 in Köln
Daniel Küblböck 2016 in HamburgPeterTimm/face to face
Daniel Küblböck 2016 in Hamburg


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