Es ist ein ungelöster Fall! Am 3. Mai 2007 verschwand die damals knapp vierjährige Madeleine McCann spurlos. Die Eltern Kate und Gerry machten mit ihrer kleinen Tochter und ihren zwei älteren Kindern Urlaub in einer Ferienanlage in Portugal. Als sie nach einem abendlichen Besuch in einer benachbarten Bar in ihr Apartment zurückkehrten, war das schlafende Mädchen nicht mehr dort. Eine achtteilige Dokumentation auf Netflix rollt die tragische Geschichte jetzt noch einmal auf. Die Macher sind überzeugt, dass Maddie vor zwölf Jahren nicht ermordet worden sei!

"Es scheint, dass – mit gesundem Menschenverstand gedacht – die Informationen darauf hindeuten, dass es eine geplante Entführung war", meinen die Produzenten Anthony Summers und Robbyn Swan im Gespräch mit Ireland AM. "Die Indizien sprechen dafür, dass das Apartment während dieser Woche überwacht wurde", behauptet Summers. Zudem sei ein Mann gesehen worden, der die Wohnung beobachtet habe. Daraus schließe er, dass die Britin nicht getötet worden sei, sondern immer noch lebe.

Das Film-Team glaube auch nicht daran, dass die Eltern etwas mit dem Verschwinden ihres Kindes zu tun hätten. Trotzdem distanzieren sich Kate und Gerry von der Doku. Ihrer Ansicht nach biete der Film Raum für Verschwörungstheorien und die seien bei den Ermittlungen eher hinderlich.

Kate und Gerry McCannDaniel Deme/WENN.com
Kate und Gerry McCann
Kate und Gerry McCannDaniel Deme/WENN.com
Kate und Gerry McCann
Kate und Gerry McCann in PortugalGetty Images
Kate und Gerry McCann in Portugal
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Nein! Wäre Maddie noch am Leben, hätten die Ermittler sie längst gefunden.


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