Vor zehn Jahren wurde bei Susanne Klehn (38) schwarzer Hautkrebs diagnostiziert – damals war die beliebte "Brisant"-Reporterin gerade einmal 27 Jahre alt. Mittlerweile gilt sie zwar als geheilt, doch die Krebserkrankung hat ihr ganzes Leben verändert, wie sie jetzt in einem Interview schilderte. Vor allem die Anfangszeit war für Susanne schwierig. Die Diagnose hat ihr große Angst gemacht – doch sie hat auch etwas aus ihr gelernt.

"Ich habe viel gehadert, viel geweint und natürlich hatte ich auch Angst", erklärte die 38-Jährige gegenüber t-online. Zwei Jahre lang konnte Susanne ihrem Beruf als Journalistin nicht nachgehen. Die Zwangspause habe ihr jedoch die Augen geöffnet: "Ich habe sehr viel über mich gelernt. Ich wusste nicht mehr, wer ich bin, ohne meine Arbeit. Ich musste erst einmal lernen, dass ich auch dann ein wertvoller Mensch bin, wenn ich nichts leisten kann."

Der Krebs hat Susanne aber auch in anderer Hinsicht verändert, wie sie weiter erklärte: "Ich bin durch die Krankheit sehr weich geworden. Ich habe vorher gedacht, dass mir alles zusteht. Ich war arrogant dem Leben gegenüber und jetzt habe ich eine riesige Demut entwickelt." Ohne die Schock-Diagnose hätte sie keine neuen Erkenntnisse gewinnen, sich nicht weiterentwickeln können. "Deswegen ist der Krebs in meinem Leben sehr willkommen gewesen, solange ich am Leben bleibe", fügte die Promi-Expertin abschließend hinzu.

Susanne Klehn, Moderatorin
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Susanne Klehn, Moderatorin
Susanne Klehn im April 2019 in Hamburg
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Susanne Klehn im April 2019 in Hamburg
Susanne Klehn im November 2014
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Susanne Klehn im November 2014
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Wahnsinnig mutig, ich bewundere sie dafür!
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Ich finde das ziemlich privat!


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