Ferdinand von Bismarck (✝88) war der Urenkel des Reichskanzlers Otto von Bismarck. Der Fürst lebte mit seiner Familie auf Schloss Friedrichsruh im Sachsenwald bei Hamburg und hatte mit dem Erbe der Adelsfamilie alle Hände voll zu tun – mehr als 6.000 Hektar Land gehören zum Familien-Besitz, dessen Verwaltung der Verstorbene sein Leben gewidmet hat. Nun ist es traurige Gewissheit: Im Alter von 88 Jahren ist der Nachfahre des berühmten Politikers nun gestorben.

Genaue Umstände zum Tod des Bismarck-Urenkels sind zurzeit noch nicht bekannt. Wie BZ jetzt berichtet, hat ein Sprecher der Familie heute verkündet, dass Ferdinand am 23. Juli verstorben sei. Er hinterlässt seine Frau Elisabeth und vier erwachsene Kinder. Im Vergleich zu seinem berühmten Vorfahren hielt sich der Adlige weitestgehend aus der Politik heraus. 2008 machte er jedoch mit einem Schreiben auf sich aufmerksam, in dem er seine Sorgen um ein nach links driftendes Deutschland äußerte.

In seinen frühen Jahren wohnte Ferdinand in Schweden und Deutschland, besuchte ein Internat auf Schloss Salem und arbeitete eine Zeit lang auf einer Kaffeefarm in Brasilien. In seiner Funktion als Chef des Hauses Bismarck und in der Otto-von-Bismarck-Stiftung engagierte sich der vierfache Vater stets für soziale Projekte.

Ferdinand von Bismarck mit seiner Frau ElizabethGetty Images
Ferdinand von Bismarck mit seiner Frau Elizabeth
Ferdinand von Bismarck mit einer VerwandtenGetty Images
Ferdinand von Bismarck mit einer Verwandten
Carl-Eduard von Bismarck und Ferdinand von BismarckGetty Images
Carl-Eduard von Bismarck und Ferdinand von Bismarck


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