Die Lindenstraße ist abgedreht! Bereits seit einem Jahr ist mittlerweile bekannt, dass die kultige ARD-Serie abgesetzt wird. Die finale Folge soll am 29. März des kommenden Jahres ausgestrahlt werden – und die letzte Szene der Show ist seit vergangenem Freitag im Kasten. Deshalb hat sich nun der WDR-Intendant Tom Buhrow (61), der ab 2020 auch den ARD-Vorsitz übernimmt, in einem Abschiedsbrief an das Team gewandt. Der kam aber offenbar nicht bei jedem gut an!

Wie Bild berichtet, schrieb Buhrow: "Das Ende der 'Lindenstraße' ist [...] ein trauriges Ereignis. Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie Ihre Gemütslage ist. Ich wünsche Ihnen aber, dass bald die Freude darüber überwiegt, welch besonderes Produkt durch Ihr Mitwirken entstanden ist." Das hat der "Lindenstraße"-Außenrequisiteur Gerd Kuck offenbar als Hohn empfunden, da viele Mitarbeiter wie er nun arbeitslos seien. In einem Interview erklärte er: "Das ist lächerlich, das habe ich Herrn Buhrow auch zurückgeschrieben. Ich habe ihn als ehrlichen Menschen geschätzt, aber damit hat er seine Ehrlichkeit verloren."

Der Seriendarsteller Georg Uecker (57) nimmt die Worte des Geschäftsführers jedoch sehr positiv auf. Er sei sich sicher, dass Buhrow nicht für das Ende der Sendung verantwortlich ist: "Das ist schön geschrieben. Und Tom Buhrow ist nicht der Totengräber der 'Lindenstraße', ihm nehme ich das ab."

Georg Uecker in Köln im September 2015
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Georg Uecker in Köln im September 2015
Tom Buhrow und Marie-Luise Marjan in Köln, 2018
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Tom Buhrow und Marie-Luise Marjan in Köln, 2018
Georg Uecker in Köln im August 2015
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Georg Uecker in Köln im August 2015
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Ich finde, der Brief ist sehr nett geschrieben.
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Ich empfinde ihn ebenfalls als höhnisch.


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