Endlich gibt es Klarheit in dem Vaterschafts-Skandal um König Albert II (85). Nachdem der belgische Monarch im Jahr 2013 abgedankt und damit seine Immunität verloren hatte, zog Delphine Boël vor Gericht: Die heute 51-Jährige wollte beweisen, dass sie seine uneheliche Tochter ist. Seit Jahren wurde darüber spekuliert, ob der heute 85-Jährige früher eine Affäre mit ihrer Mutter hatte. Nach anfänglicher Weigerung stimmte Albert im Mai 2019 schließlich sogar einem Gen-Test zu. Jetzt liegt das Ergebnis vor – und Albert muss daraus seine Konsequenzen ziehen!

"Die wissenschaftlichen Ergebnisse deuten darauf hin, dass er der biologische Vater von Frau Delphine Boël ist", gaben Alberts Anwälte laut ARD in einer Pressemitteilung bekannt. Der belgische Monarch soll das zur Kenntnis genommen haben – nach dem jahrelangen Rechtsstreit soll er nun akzeptieren, dass er ein viertes Kind hat, so seine Anwälte gegenüber BBC. Ob es zwischen Vater und Tochter weitere Annäherungsversuche geben wird, ist nicht bekannt. Die 51-Jährige habe aber betont, dass es ihr nie um Geld oder den Titel gegangen sei. Sie wolle nur ihre Glaubwürdigkeit zurückerlangen.

Lange hatte sich Albert gegen diese Untersuchung gewehrt – und das trotz gerichtlicher Anordnung. Erst nachdem ihm das Brüsseler Berufungsgericht mit einer Geldstrafe von 5.000 Euro für jeden Tag, an dem er sich weiterhin weigern würde, drohte, lenkte er ein.

Delphine Boël in Brüssel, Dezember 2019
Sebastien Pirlet / Isopix / ActionPress
Delphine Boël in Brüssel, Dezember 2019
Königin Paola und Albert II. von Belgien
PPE/face to face
Königin Paola und Albert II. von Belgien
Ex-König Albert II. von Belgien im Dezember 2014
Getty Images
Ex-König Albert II. von Belgien im Dezember 2014
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