Nicht jeder kann von sich behaupten, dass er jemandem geholfen hat, den Mond zu erreichen. Katherine Johnson (✝101), die Ausnahme-Mathematikerin der amerikanischen Weltraumorganisation NASA allerdings schon! 1962 war sie eine der ersten drei afroamerikanischen Frauen, die dabei assistiert haben, die mathematischen Formeln für die Umlaufbahnmechanik der Raketen zu entwickeln. Die legendäre Zahlenkünstlerin verstarb nun am 24. Februar im Alter von 101 Jahren.

"Sie war eine amerikanische Heldin und ihre Vorreiterrolle wird nie vergessen", schrieb der NASA-Administrator Jim Bridenstine auf Twitter. Eine ihrer herausragendsten Leistungen war es, den USA bei ihrem Wettlauf ins All gegen die Sowjetunion, einer Fortführung des Kalten Krieges im Orbit, einen entscheidenden Vorteil zu verschaffen. Ihre Berechnungen waren es, die dem Astronauten John Glenn erlaubten, die erste Erdumkreisung anzutreten. "Wir sind zutiefst betrübt über ihren Tod, aber heute zelebrieren wir ihre 101 Jahre und ehren ihr bahnbrechendes Vermächtnis, welches gesellschaftliche Barrieren gebrochen hat", würdigte er die verstorbene Pionierin weiter.

In "Hidden Figures - Unerkannte Heldinnnen", wurden ihr Leben und ihre Leistungen als Film verewigt. In dem oscarprämierten Meisterwerk wurde sie von Schauspielerin Taraji P. Henson (49) porträtiert. Zu der Preisverleihung 2017 war sie sogar höchstpersönlich vor Ort gewesen und hatte den Cast als Laudatorin unterstützt.

NASA-Mathematikerin Katherine Johnson in Langley 1966
ActionPress
NASA-Mathematikerin Katherine Johnson in Langley 1966
Janelle Monaes, Taraji P. Hensons und Octavia Spencers auf dem "Hidden Figures"-Filmplakat
ActionPress
Janelle Monaes, Taraji P. Hensons und Octavia Spencers auf dem "Hidden Figures"-Filmplakat
Janelle Monae, Katherine Johnson, Taraji P. Henson und Octavia Spencer bei den Oscars in L.A. 2017
Getty Images
Janelle Monae, Katherine Johnson, Taraji P. Henson und Octavia Spencer bei den Oscars in L.A. 2017


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