Jetzt sollen die Opfer von Harvey Weinstein (68) ausgezahlt werden. Gerade erst wurde der ehemalige Filmmogul von einem New Yorker Gericht wegen etlicher sexueller Delikte zu 23 Jahren Haft verurteilt. Dem einstigen Regisseur wurden unter anderem sexuelle Nötigung und Vergewaltigung in mehreren Fällen vorgeworfen. Die Frauen, die Weinstein anklagten, könnten für die Übergriffe jetzt eine Entschädigung in Höhe von 19 Millionen US-Dollar erhalten.

Am Dienstag einigte sich der verurteilte Sexualstraftäter mit seinen mutmaßlichen Opfern auf einen millionenschweren Vergleich. Laut einem Bericht von The Wrap teilte dies die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James mit. Der angestrebte Deal muss am 14. Juli nur noch von einem Richter genehmigt werden. Sobald dies der Fall ist, stehen den Frauen Einzelzahlungen zwischen 7.500 und 750.000 US-Dollar zu. Dies würde ein Gesamtvolumen von knapp 19 Millionen US-Dollar ergeben. Die Einigung würde auch eine separate Sammelklage aus dem Jahr 2017 mit einschließen. Damals hatten neun Frauen Weinstein sexuelle Belästigung und Körperverletzung vorgeworfen.

"Nach all den Belästigungen, Drohungen und Diskriminierungen erhalten diese Überlebenden endlich einen Anschein von Gerechtigkeit", schrieb die zuständige Generalstaatsanwältin via Twitter. Zu diesem Verfahren gab es auch einige kritische Stimmen. So äußerten mehrere Anwälte von betroffenen Frauen die Bedenken, dass Weinstein sich mit dieser Einigung aus der Verantwortung ziehen und das Geld zudem nicht aus eigener Tasche bezahlen würde.

Harvey Weinstein im Februar 2020 in New York
Getty Images
Harvey Weinstein im Februar 2020 in New York
Harvey Weinstein am 24. Februar 2020
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Harvey Weinstein am 24. Februar 2020
Harvey Weinstein, Regisseur
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Harvey Weinstein, Regisseur


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