Neue Wendung im Missbrauchsskandal um Jeffrey Epstein (✝66). Dem Millionär wurde vorgeworfen, etliche junge Mädchen missbraucht und zur Prostitution gezwungen zu haben. Daran soll auch seine Freundin Ghislaine Maxwell (58) beteiligt gewesen sein. Die Geschäftsfrau, die am Donnerstag in New Hampshire festgenommen wurde, galt bisher bloß als Komplizin. Sie soll Epstein die Minderjährigen zugeführt haben. Jetzt gibt es allerdings neue Anschuldigungen gegen die 58-Jährige: Maxwell soll eine 14-Jährige mehrfach vergewaltigt haben.

Das erklärte das mutmaßliche Opfer, das anonym bleiben will, jetzt gegenüber Fox News. Demnach sei sie von 1991 bis 1993 immer wieder von Maxwell und Epstein vergewaltigt worden. Der Missbrauch begann demnach, als die Unbekannte gerade einmal 14 Jahre alt war. Zunächst habe Maxwell sie lediglich Epstein zugeführt. Als Epstein sich allerdings beschwert habe, dass das zuvor noch jungfräuliche Mädchen bei den Vergewaltigungen zu sehr bluten würde, habe Maxwell ebenfalls angefangen, die 14-Jährige zu missbrauchen. Dem Teenager habe sie damals angeblich gesagt, dies nur zu tun, um ihr bei den zukünftigen Treffen mit Epstein zu helfen. "Sie hat mich vergewaltigt. Ich würde sagen mehr als 20 oder 30 Mal. [...] Sie ist genauso böse wie Jeffrey Epstein", erklärte sie.

Der jahrelange Missbrauch habe erst aufgehört, als sie mit 16 Jahren von Epstein schwanger wurde, der sie daraufhin zu einer Abtreibung gezwungen habe. Epstein und Maxwell hätten danach befürchtet, das Mädchen könnte den Missbrauch melden. Ihre beiden mutmaßlichen Peiniger hätten sie daraufhin unter Drogen gesetzt und gemeinsam mit anderen Tätern ein weiteres Mal vergewaltigt. "Ich wurde dann nackt im Vorgarten meiner Großeltern abgeladen und mir wurde gesagt, dass ich nächstes Mal nicht mehr lebendig zurückkäme", gab sie an.

Jeffrey Epstein im Jahr 2019
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Jeffrey Epstein im Jahr 2019
Ghislaine Maxwell in New York, 2014
Getty Images
Ghislaine Maxwell in New York, 2014
Jeffrey Epstein im Juni 2008
ActionPress/Uma Sanghvi/The Palm Beach Post/ZUMApress.com
Jeffrey Epstein im Juni 2008


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