Erst vor einer Woche machte Feuerherz-Sänger Matt Stoffers (30) seine Homosexualität öffentlich. Im Netz teilte er ein Urlaubsvideo, in dem er knutschend mit seinem Ex-Freund zu sehen ist. Die Fans des Musikers reagierten überwiegend positiv auf sein Coming-out. Im Interview mit Promiflash sprach Matt jetzt offen über Homosexualität im Schlager – und darüber, warum die LGBTIQ-Community im Schlagergeschäft unterrepräsentiert ist.

"Künstler denken, dass [ein Coming-out] ihrer Karriere schaden kann. Ich habe zuerst auch so gedacht", gibt der Künstler gegenüber Promiflash zu. Man müsse sich selbst einfach immer wieder daran erinnern, dass es den Fans um die Musik gehe und nicht darum, mit wem man privat sein Bett teile. Er habe über das Thema Homosexualität in der Schlagerbranche oft mit seinem holländischen Kollegen Eloy de Jong (47) gesprochen, der ihm als Inspiration diene. Der Ex-Caught in the Act-Sänger steht seit über 20 Jahren öffentlich zu seiner Homosexualität – und ist heute ein erfolgreicher Schlagerstar.

Die Zukunft für queere Menschen im Schlager sieht Matt positiv. Alles entwickle sich in eine gute Richtung. Dankbar sei der "Ich nenn es Liebe"-Interpret auch Künstlern wie Ross Antony (46). Dieser habe mit seinen Glitzeranzügen den Weg für Schwule im Schlager geebnet und sei ein cooler Typ.

Matt Stoffers in Amsterdam 2020
Instagram / mattstoffers
Matt Stoffers in Amsterdam 2020
Feuerherz beim Sommer Open Air in Groß-Gerau
Dirk Zengel / ActionPress
Feuerherz beim Sommer Open Air in Groß-Gerau
Glaubt ihr auch, dass die Schlagerbranche offener wird?109 Stimmen
88
Ja, ich glaube, dass viele junge Künstler das Publikum zum Umdenken bewegen.
21
Nein, ich glaube, dass viele Fans ihre Einstellung zum Thema nicht ändern werden.


Tipps für Promiflash? Einfach E-Mail an: tipps@promiflash.de