Hassan Akkouch musste in seinem Leben schon einiges durchmachen. Der deutsch-libanesische Schauspieler gehört zum Cast der Netflix-Serie 4 Blocks und verkörpert seit der zweiten Staffel den Drogendealer Maruf Hamady. Privat durchlebte der 32-Jährige bereits einige Höhen und Tiefen. Der leidenschaftliche Tänzer kam mit seinen Eltern 1990 als Bürgerkriegsflüchtling nach Deutschland. 2003 wurden Hassan und seine Familie in den Libanon abgeschoben.

In einer Podcast-Folge von "Gemischtes Hack" mit Felix Lobrecht (31) und Tommi Schmitt erzählt der 32-Jährige: "Die waren schon vor der Haustür, sind reingekommen, haben gezählt, wie viele Kinder da sind und haben gesagt 'Packt eure Sachen und geht'." 12 Jahre lang hatte seine Familie bis dato einen Duldungsstatus in Deutschland. Das Erschütternde daran: Eigentlich hätte die Familie gar nicht abgeschoben werden dürfen, da noch ein Asylverfahren lief. "Man hat es aber getan, weil sie gesagt haben, wir müssten sowieso gehen und die Flüge sind jetzt günstiger", erklärte er.

Im Libanon haben Hassan, seine fünf Geschwister und seine Eltern zunächst bei seinen Großeltern in einer Zwei-Zimmer-Wohnung gelebt. Nach sechs Wochen wagten sie erneut einen Fluchtversuch und kehrten nach Berlin zurück. Da man sie damals nicht hätte abschieben dürfen und ihr Duldungsstatus weiterhin gültig war, konnten sie diesmal in Deutschland bleiben.

Hassan Akkouch, Schauspieler
Instagram / hassunakkouch
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