Trotz seiner schweren Erkrankung soll er seine letzten Tage genossen haben. Der kürzliche Tod von Tom Moore (100) sorgte nicht nur in seiner Heimat Großbritannien für große Trauer – weltweit nahmen die Menschen Abschied von dem Kriegsveteranen, der vergangenes Frühjahr mit seiner Spendenaktion zu Tränen rührte: Der damals 99-Jährige ging 100 Runden mit seinem Rollator im Kreis – und sammelte damit 37 Millionen Euro für Mitarbeiter des Gesundheitssektors. Nach einer Corona-Infektion ist der Buchautor nun verstorben – vor seinem Tod soll er jedoch nicht gelitten haben.

Das bestätigte nun der Sänger und Freund des Briten, Michael Ball (58), in der BBC's The One Show. Unter Berufung auf die Tochter des Verstorbenen könne er versichern, dass dieser vor seinem Tod kein großes Leid ertragen musste. "Die Zeit mit ihm im Krankenhaus haben sie damit verbracht, über sein Leben und das letzte Jahr zu sprechen und in Erinnerungen zu schwelgen. Er war so stolz und zufrieden, dass er nicht leiden musste", erklärte der Musiker.

Die beiden hatten im vergangenen Jahr zu Charity-Zwecken ein Cover von "You'll Never Walk Alone" aufgenommen, das sogar auf Platz eins der UK-Charts landete! "Ich hätte mir nie vorstellen können, bei der Royal Variety Show dabei sein zu können, einen Nummer-eins-Hit zu haben und von der Queen (94) zum Ritter geschlagen zu werden", soll Tom seinem Freund vor seinem Ableben noch voller Stolz gesagt haben.

Michael Ball, London 2016
Getty Images
Michael Ball, London 2016
Tom Moore, britischer Kriegsveteran
Getty Images
Tom Moore, britischer Kriegsveteran
Queen Elizabeth II. und Tom Moore, Juli 2020
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Queen Elizabeth II. und Tom Moore, Juli 2020


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