Rund um den Globus löste der Tod Tom Moores (100) Trauer und Bestürzung aus. Der Kriegsveteran hatte im vergangenen Jahr Millionen bewegt, als er zur Bekämpfung der Gesundheitskrise eine Spendenaktion initiierte, für die er in seinem Hinterhof 100 Runden mit seinem Rollator drehte. Mit seinem Rekordlauf sammelte der Brite rund 37 Millionen Euro ein, die dem nationalen Gesundheitsdienst NHS zugutekamen. Für seine Verdienste wurde Moore sogar zum Ritter geschlagen. Angeführt von Premierminister Boris Johnson (56) gedachte "Captain Toms" Heimatland dem verstorbenen Helden nun mit einem gemeinschaftlichen Applaus.

Die Briten wurden dazu aufgerufen, um sechs Uhr abends auf ihre Türschwellen zu treten und sein Engagement mit gemeinsamem Beifall zu würdigen. Zuvor hatte das britische Parlament bereits eine Schweigeminute für Moore sowie alle von der Pandemie betroffenen Menschen abgehalten. Moore war am 2. Februar infolge einer Corona-Infektion gestorben. Angaben der Sun zufolge soll Sir Tom mit militärischen Ehren beigesetzt werden.

Die Familie des Verstorbenen bittet die Öffentlichkeit derweil, von dem Versenden von Blumen und Geschenken abzusehen. Trauernden wurde vorgeschlagen, ihre Anteilnahme in Form von Spenden an die von Moore gegründete Stiftung "Captain Tom Foundation Trust" oder andere Hilfsorganisationen auszudrücken.

Hannah und ihr Vater Tom Moore feiern seinen 100. Geburtstag
Getty Images
Hannah und ihr Vater Tom Moore feiern seinen 100. Geburtstag
Tom Moore unternimmt einen Spaziergang in Marston Moretaine im April 2020
Getty Images
Tom Moore unternimmt einen Spaziergang in Marston Moretaine im April 2020
Tom Moores Ritterschlag im Juli 2020
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Tom Moores Ritterschlag im Juli 2020


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