Wenn am 25. April in Los Angeles die Oscars vergeben werden, wird die Zeremonie eine andere sein als die der vorherigen Jahrzehnte. Grund dafür ist die andauernde Gesundheitskrise, die die Organisation der Preisverleihung erheblich erschwert. So wird neben dem gewohnten Dolby Theatre auch die Union Station in Downtown L.A. als Veranstaltungsort dienen. Damit die Nominierten an dem Ereignis teilnehmen können, wurde ein strenges Konzept ausgetüftelt.

In einem Brief an die Nominierten teilte die Academy diesen mit, dass sie für die Zeit rund um die Oscarverleihung als "unverzichtbare Arbeitskräfte" gelten. Dieser Status wird den Stars und Sternchen dadurch verliehen, dass die Zeremonie wie ein Film aufgenommen werden soll – mit 24 Bildern pro Sekunde. Dennoch müssen Anreisende laut The Wrap eine zehntägige Quarantäne auf sich nehmen, die unter bestimmten Voraussetzungen allerdings reduziert werden kann. Voraussetzung für die Anwesenheit sind außerdem drei negative PCR-Tests, die in der Woche unmittelbar vor der Verleihung gemacht werden müssen.

Während des Events selbst sollen die Nominierten gruppiert und auf umliegende Bereiche verteilt werden, um den Veranstaltungssaal zu entlasten. In diesen Zonen finden schließlich auch die Feiern nach der Übergabe der Awards statt. An der Union Station soll es sogar einen roten Teppich geben – wie die gesamte Show wird dieser allerdings nur entfernt an vergangene Jahre erinnern.

Bühnenbild der Oscars 2016
Getty Images
Bühnenbild der Oscars 2016
Die Oscarverleihung 2017
Getty Images
Die Oscarverleihung 2017
Die Oscar-Trophäe
Getty Images
Die Oscar-Trophäe
Wie denkt ihr über das Konzept für die Oscarverleihung?111 Stimmen
76
Das klingt clever ausgearbeitet, das dürfte funktionieren!
35
Ich finde es trotz aller Maßnahmen ziemlich riskant.


Tipps für Promiflash? Einfach E-Mail an: tipps@promiflash.de