Jussie Smollett (39) ist doch noch nicht aus dem Schneider. Gegen den Schauspieler wurde im März 2019 Anklage erhoben, nachdem er ein Hassverbrechen gegen sich selbst inszeniert hatte. Später wurde der Prozess gegen den ehemaligen Empire-Darsteller dann eingestellt, weil er sich dazu bereit erklärt hatte, freiwillig Sozialstunden zu leisten und seine Kaution gegenüber der Stadt Chicago zu verwirken. Doch jetzt prüfte ein Sonderstaatsanwalt den Fall erneut und entschied: Das Verfahren wird wieder aufgenommen und der Serienstar erneut wegen ordnungswidrigen Verhalten und Falschanzeige angeklagt.

Wie NBC News berichtet, reichte das Anwaltsteam des 39-Jährigen daraufhin einen Antrag ein, damit der Fall abgewiesen wird, bevor er überhaupt vor Gericht landet. Die Anwälte argumentierten am Freitag während der Anhörung, dass nicht nur Jussies Rechte verletzt werden, sondern auch dass der frühere Deal zur Aufhebung der Anklage damit missachtet wird. Dies vor allem deshalb, weil ihr Mandant seine Hälfte der Abmachung ja bereits erfüllt und seine gemeinnützige Arbeit geleistet hat. "Ein Deal ist ein Deal. Das ist ein uraltes Prinzip", betonte der Rechtsbeistand des Kaliforniers. Doch der Versuch einer Klageabweisung scheiterte.

Trotz der Pleite vor Gericht zeigen sich Jussies Anwälte keineswegs entmutigt und erklären: Der TV-Star ist bereit für den Prozess und will jetzt nichts weiter als "vor eine Jury zu treten und seinen Namen reinzuwaschen." Die Auswahl der Geschworenen soll dann im November nach Thanksgiving stattfinden.

Jussie Smollett in Chicago 2020
Getty Images
Jussie Smollett in Chicago 2020
Jussie Smollett in Chicago am 26. März 2019
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Jussie Smollett in Chicago am 26. März 2019
Jussie Smollett, Schauspieler
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Jussie Smollett, Schauspieler
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