Paartherapeutin analysiert gescheiterte Ehe der Aminatis
Nach Hochzeit, Babyglück und gemeinsamen TV-Auftritten galt die Ehe von Daniel Aminati (52) und seiner Frau Patrice (30) lange als Bilderbuchgeschichte. Im April 2022 gaben sich der Moderator und Patrice das Jawort, im August kam Tochter Charly Malika zur Welt – auf Social Media inszenierten sie sich als harmonische kleine Familie. Umso größer war der Schock, als Patrice im Dezember 2025 öffentlich machte, dass die Trennung schon seit September vollzogen ist. Gegenüber GALA nimmt nun Paartherapeutin Jo Kern die Beziehung der Aminatis unter die Lupe und erklärt, warum die beiden aus ihrer Sicht perfekt zusammenpassten – und ihre Liebe trotzdem zerbrach.
Die Expertin, die das Paar nach eigenen Angaben nicht persönlich kennt, stützt ihre Analyse auf Facereading und Physiognomie. Beide hätten demnach viele "herzliche, emotionale und empathische" Anteile im Gesicht, erklärt Jo Kern im Gespräch mit GALA. Daniel bringe in seinen Zügen viel Dynamik und Tatendrang mit, habe aber ebenfalls warme Komponenten, während Patrice äußerlich gleichzeitig aktiv und tief emotional wirke. "Von ihrer Grundkonstitution passen sie gut zusammen", betont die Coachin. Unterschiede zeigen sich laut der Gesichtsleserin vor allem in der Augenpartie: Daniel mit eher eng stehenden, fokussierten Augen, Patrice mit weiter auseinanderstehenden Augen, die viel wahrnehmen und schneller ablenkbar wirken. Problematisch sei weniger die Passung der Charaktere gewesen, sondern ein fehlender "Safe Space" – ein geschützter Raum für Offenheit und Kritik, der durch öffentlichen Druck, Patrices Krebsdiagnose 2023 und viele gleichzeitige Belastungen nicht entstehen konnte.
Patrice hatte nach der Trennung erzählt, sie habe das Gefühl gehabt, ihr "Beruf müsse sein, die perfekte Frau für Daniel zu sein". Diese innere Anspannung und der Drang zur Perfektion hätten laut Jo Kern die Ehe zusätzlich unter Druck gesetzt, weil klare Rollen und ein ehrlicher Austausch über "unterschiedliche Wurzeln und Werte" gefehlt hätten. Die Paartherapeutin spricht zudem von einer besonderen Herausforderung bei sehr empathischen Menschen: Beide hätten sich vermutlich so stark auf die Gefühle des anderen eingestellt, dass wichtige Themen unausgesprochen blieben. "Keiner von beiden wollte dem anderen wehtun. Und deswegen wurden sicher ganz viele Dinge, die eigentlich wichtig gewesen wären, nicht angesprochen", fasst sie zusammen.







