Sinéad O'Connor (55) gibt neue Details über den Leidensweg ihres Sohnes preis. Am vergangenen Samstag hatte die "Nothing Compares 2 U"-Interpretin die traurige Nachricht verkündet, dass der 17-Jährige sich selbst das Leben genommen habe. Zuvor war Shane bereits einige Tage bei der Polizei offiziell als vermisst gemeldet gewesen. Jetzt verriet Sinéad, dass ihr Sohn vor seinem Tod seine eigene Trauerfeier geplant habe.

Anfang der Woche wandte sich die Musikerin auf Twitter an ihre Community und schrieb sich ihre Gedanken von der Seele. Dabei berichtete Sinéad davon, dass ihr Kind vor einem Monat in eine Kinder- und Jugendpsychiatrie eingewiesen worden sei, nachdem er Selbstmordnachrichten mit detaillierten Beerdigungsplänen geschrieben hatte. Die Klinik habe den 17-Jährigen allerdings wenig später wieder entlassen. "Es hieß, er habe keine [Suizidabsichten]", berichtete die 55-Jährige.

Die Bedenken der anwesenden Erwachsenen seien damals mit den Worten: "Eine Beerdigung zu planen ist nicht anders, als eine Hochzeit zu planen" abgetan worden. "Wenn ich mir eine Bemerkung erlauben darf... Ich war öfter verheiratet als Zsa Zsa [Gabor] und [...] die Planung der Beerdigung meines Kindes ist nicht im Entferntesten mit der Planung seiner Hochzeit vergleichbar", machte die trauernde Mutter ihrem Ärger über das Verhalten des Klinikpersonals Luft. Zudem werde sie nun niemals die Möglichkeit haben, diese besondere Zeremonie für Shane zu gestalten.

Sind Sie selbst depressiv oder haben Sie Selbstmord-Gedanken? Dann kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie anonym und rund um die Uhr Hilfe von Beratern, die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.

Sinéad O'Connor, Sängerin
Getty Images
Sinéad O'Connor, Sängerin
Sinéad O'Connor im April 2012
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Sinéad O'Connor im April 2012
Sinéad O'Connor, Sängerin
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Sinéad O'Connor, Sängerin


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