Christina Applegate servierte Brad Pitt einst für Rocker ab
Christina Applegate (54) hat in ihren neuen Memoiren "You with the Sad Eyes" eine pikante Geschichte aus ihrer Jugend ausgeplaudert: Bei den MTV Video Music Awards 1989 ließ die damals 17-Jährige niemand Geringeren als Brad Pitt (62) sitzen – und zwar für Sebastian Bach, den langhaarigen Frontmann der Rockband Skid Row. Die "Married … With Children"-Schauspielerin hatte Brad, der damals 26 Jahre alt war und noch nicht der große Star, den alle heute kennen, als Begleitung zu der Veranstaltung eingeladen. Doch während der Show hatte Christina nur Augen für den "18 and Life"-Sänger. "Ich hatte die ganze Nacht Sebastian angestarrt, der damals ein langhaariger Hottie war", schreibt sie in dem Buch.
Die Situation wurde für Brad noch unangenehmer: Er musste Christinas Mutter nach Hause fahren und geriet dabei an einer Tankstelle fast in eine Schlägerei mit Bandenmitgliedern. "Nicht überraschend war er anschließend sehr wütend auf mich", erinnert sich die Schauspielerin. Brad sprach jahrelang nicht mehr mit ihr. Viel später erfuhr Christina von zwei seiner Filmstar-Freundinnen, dass Brad ihnen gegenüber separat erwähnt hatte, immer noch sauer auf sie zu sein. Die Reue bei Christina stellte sich schnell ein, als sie herausfand, dass Sebastian bereits eine langjährige Partnerin und ein einjähriges Kind hatte. Irgendwann einigten sich Brad und sie darauf, dass sie damals eben ein Kind gewesen sei und es Zeit war zu vergeben, so die Schauspielerin.
Christina offenbart in ihren Memoiren auch, wie sie die Figur der Kelly Bundy in "Married … With Children" mitprägte und zur "kompletten Rock-Schlampe" umformte, nachdem sie die Dokumentation "The Decline of Western Civilization: The Metal Years" gesehen hatte. Doch hinter den knappen Lycra-Kleidern und dem perfekten Aussehen steckte ein harter Kampf: Die Schauspielerin trainierte stundenlang und ließ Mahlzeiten aus, um in die engen Outfits zu passen. "Meine Sucht nach Perfektion war immer die treibende Kraft in meinem Leben", schreibt sie. In dem Buch fragt sie sich auch, ob der Missbrauch, dem sie ihren Körper aussetzte, möglicherweise zu ihrer MS-Erkrankung beigetragen hat, die bei ihr 2021 diagnostiziert wurde.







