Der Tod von Halyna Hutchins hat große Konsequenzen. Im vergangenen Oktober kam es am Set des Streifens "Rust" zu einer Tragödie: Durch eine Fehlzündung der Waffe von Alec Baldwin (63) wurde die Kamerafrau getötet. Seitdem wird ermittelt, wie es zu dem Unglück kommen konnte. Nun reichte die Waffenmeisterin des Drehs, Hannah Gutierrez-Reed, eine Klage ein – und zwar gegen den Munitionslieferanten!

Wie The Wrap berichtet, reichte die "Rust"-Waffenbeauftragte am Mittwoch Klage gegen den Lieferanten Seth Kenney und die Firma PDQ Arm and Prop ein. Laut Gutierrez habe Kenney das Set mit einer Mischung aus scharfer Munition und Platzpatronen versorgt – die Mitarbeiter des Drehs seien jedoch davon ausgegangen, dass es sich lediglich um ungefährliche Patronen gehandelt habe. "Damit hat der Angeklagte ohne das Wissen von Hannah Gutierrez-Reed eine gefährliche Situation am Set geschaffen, der eine absehbare Verletzungsgefahr für zahlreiche Personen darstellte", heißt es in der Klage.

Doch Hannah schießt nicht nur gegen Kenney – auch Alec Baldwin hat sie im Visier. Der 63-Jährige trägt ihrer Meinung nach eine Mitschuld an dem Vorfall, da er angeblich eine Schulung verpasst habe, in der der richtige Umgang mit den Filmwaffen gelehrt wurde. Zudem beschuldigt sie den Regie-Assistenten, das festgelegte Protokoll missachtet zu haben.

Kamerafrau Halyna Hutchins, 2019
Getty Images
Kamerafrau Halyna Hutchins, 2019
Alec Baldwin im Dezember 2021 auf der Ripple of Hope Gala in New York City
Getty Images
Alec Baldwin im Dezember 2021 auf der Ripple of Hope Gala in New York City
Bonanza Creek Ranch, Set des Films "Rust"
MEGA
Bonanza Creek Ranch, Set des Films "Rust"


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