Bill Clinton mit Defibrillator gesichtet: Sorge wächst
Am Flughafen von East Hampton im US-Bundesstaat New York erregte der frühere US-Präsident Bill Clinton (79) großes Aufsehen. Er wurde dabei beobachtet, wie er zusammen mit seiner Frau Hillary Clinton (77) ein Privatflugzeug betrat. Das Interesse der Öffentlichkeit galt jedoch weniger der Reise selbst, sondern vielmehr einem tragbaren Defibrillator, den Bill offenbar bei sich trug. Das Gerät, das bei Herzrhythmusstörungen eingesetzt wird und im Notfall elektrische Schocks auslösen kann, sorgte für zahlreiche Schlagzeilen und Spekulationen rund um den Gesundheitszustand des 79-jährigen Politikers.
Die britische Zeitung Daily Mail berichtet, dass es sich bei dem mitgeführten medizinischen Gerät um ein Propaq-MD-Modell handeln soll, das speziell für Hochrisikopatienten entwickelt wurde. Bill ist schon länger für seine gesundheitlichen Herausforderungen bekannt. Bereits 2004 unterzog er sich einer umfangreichen Bypass-Operation, nachdem seine Herzkranzgefäße fast vollständig blockiert waren. In den darauffolgenden Jahren gesellten sich weitere Eingriffe hinzu, wie etwa die Reparatur eines Lungenrisses und das Einsetzen von Stents. Auch Infektionen machten ihm immer wieder zu schaffen, zuletzt im Dezember 2024, als er wegen Fieber und Komplikationen ins Krankenhaus eingeliefert wurde.
Bill, der von 1993 bis 2001 als Präsident der Vereinigten Staaten fungierte, zeigte sich in der Vergangenheit optimistisch, was seine Genesung und den Umgang mit seinen gesundheitlichen Problemen betraf. Besonders die Umstellung auf eine größtenteils vegane Ernährung schien ihm neue Energie zu geben, wie er einst stolz gegenüber der NY Post erklärte: "Diese Veränderung hat mir eine zweite Chance geschenkt." Privat unterstützt ihn seit Jahrzehnten seine Frau Hillary. Sie selbst, immer an seiner Seite, weiß um die Herausforderungen seiner Krankengeschichte, doch die Beobachtungen am Flughafen werfen einmal mehr die Frage auf: Wie geht es dem ehemaligen Präsidenten wirklich?