So soll Marius Borg Høibys Prozess ablaufen
Marius Borg Høiby (28), der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit (52), wird sich Bild zufolge ab dem 3. Februar 2026 in Oslo vor Gericht verantworten müssen. Die Anklage lautet auf vier Fälle von Vergewaltigung, und die Staatsanwaltschaft fordert eine Höchststrafe von zehn Jahren Haft. Mehr als 40 Zeugen, darunter auch Angehörige und enge Freunde der Opfer, sollen vor Gericht aussagen und könnten für den Verlauf und das Urteil des Prozesses entscheidend sein. Die Verhandlungen sind für mehrere Wochen angesetzt und werden im Osloer Amtsgericht geführt.
Die Rolle der Zeugen und insbesondere die Aussagen der Angehörigen der Opfer stehen im Fokus. Die Staatsanwaltschaft erhofft sich durch ihre Schilderungen, Licht in die Vorwürfe zu bringen. Bei den Opfern soll es sich um mehrere Frauen handeln, deren Identität aus Schutzgründen nicht veröffentlicht wird. Die Verteidigung von Marius (28) kündigte bereits an, sich umfassend auf die Vorwürfe vorzubereiten und die Beweisführung der Anklage genau zu prüfen. Der Druck auf den 28-Jährigen wächst zusehends – seine Verbindungen zur norwegischen Königsfamilie werfen ein besonderes Licht auf diesen ohnehin schon brisanten Fall.
Marius war bislang eher durch die Aufmerksamkeit auf sein Leben als Sohn der Kronprinzessin bekannt, führte jedoch oft ein Leben abseits der royalen Verpflichtungen. Seine Mutter hatte ihn aus einer früheren Beziehung in die Ehe mit Kronprinz Haakon (52) gebracht. Trotz seines royalen Hintergrunds hat er in den letzten Jahren versucht, ein eigenes berufliches und privates Leben aufzubauen. Der bevorstehende Prozess stellt nun eine dramatische Wende dar – nicht nur für ihn, sondern auch für das öffentliche Bild der Königsfamilie. Kronprinzessin Mette-Marit hat sich bislang nicht öffentlich zu den Vorwürfen geäußert.