Deepfake-Alarm: Jeremy Clarkson wehrt sich gegen KI-Betrüger
Jeremy Clarkson (65), der britische Moderator von "Who Wants to Be a Millionaire?", hat jetzt angekündigt, sein Gesicht markenrechtlich schützen zu lassen. Dieser Schritt soll verhindern, dass sein Erscheinungsbild und seine Stimme in betrügerischen KI-Deepfake-Anzeigen genutzt werden. Jeremy erklärte der Sun, dass er bereits Opfer solcher Anzeigen geworden sei, in denen KI-Inhalte ihm fälschlicherweise Unterstützung zuschrieben. "Es gibt so viele Aktivitäten rund um Bitcoin oder Hypothekendarlehen, bei denen mein Gesicht, Name, Bild, meine Stimme und so weiter genutzt wurden, um Dinge zu bewerben, die ich nicht unterstütze", erklärte er.
Jeremys Entscheidung, sich markenrechtlich abzusichern, stellt ihn nun laut The Standard in eine Reihe prominenter Persönlichkeiten wie Formel-1-Weltmeister Max Verstappen (28), die ebenfalls rechtliche Schritte unternommen haben, um ihre digitalen Abbilder zu schützen. Bereits im letzten Jahr hatte sich Jeremy öffentlich von den gefälschten Kryptowährungs-Inhalten distanziert und betont, dass er keinerlei Bezug zu derartigen Investitionsprogrammen habe. Ähnliche Werbeanzeigen nutzten auch Bilder seiner ehemaligen "Grand Tour"-Co-Moderatoren James May und Richard Hammond (55), jedoch planen diese bisher keinen vergleichbaren Schutz. Gegenüber The Sun erklärt Jeremy: "Ich schütze die Leute vor 'mir', aber ich bin es nicht, der etwas bewirbt, das ich nicht unterstütze. Gott, ist das absurd."
Abseits des KI-Problems musste sich Jeremy im letzten Jahr auch persönlichen Herausforderungen stellen. Der 65-Jährige unterzog sich im Oktober einer Operation, bei der ihm zwei Stents eingesetzt wurden. Die Ärzte diagnostizierten ernsthafte Verstopfungen in seinen Arterien, die ohne entsprechende Maßnahmen lebensbedrohlich hätten enden können. Zum Glück konnte Schlimmeres verhindert werden, doch der Vorfall sei ein Weckruf für den Moderator gewesen, wie er zuvor in seiner Kolumne für die Sunday Times verriet. Heute ist er wachsamer – sei es in Sachen gesunder Lebensstil oder im Umgang mit seinen digitalen Doppelgängern.






