Ralf Schumacher findet Vergleiche in der Formel 1 sinnlos
Ralf Schumacher (50) hat im Gespräch mit dem Portal F1-Insider klare Worte gefunden – und zwar zu Vergleichen zwischen Michael Schumacher (57), Lewis Hamilton (40) und Max Verstappen (28). Der frühere Formel-1-Pilot wurde danach gefragt, ob es ihn störe, dass Max Verstappen den Serien-Rekord seines Bruders nicht eingestellt habe. Ralfs Antwort fiel unmissverständlich aus: "Nein. Es ist mir völlig egal. Man kann diese Dinge nicht vergleichen." Die Aussagen stammen aus einem aktuellen Interview, in dem Ralf am Rande der Formel-1-Debatte über Rekorde, Ären und Dominanz Stellung bezog. Mit Blick auf seinen Bruder betonte er, Michael sei "der beste Fahrer seiner Zeit" gewesen.
Ralf wies zudem Vorwürfe, er könnte neidisch auf die Erfolge von Lewis oder Max sein, entschieden zurück. "Das ist kompletter Unsinn", stellte er klar und fügte hinzu, dass jeder Fahrer, der solche herausragenden Erfolge erreiche, diese auch verdient habe. Die Formel-1-Geschichte sei geprägt von verschiedenen Ären mit jeweils dominanten Fahrern, und es sei völlig normal, dass neue Generationen die Rennstrecke prägen. Der frühere Formel-1-Pilot zeigte sich überzeugt, dass Michaels Leistungen einzigartig bleiben und die jüngeren Fahrer ebenso für ihre Erfolge gewürdigt werden sollten.
Abseits der Debatte ist der familiäre Blick auf Michael unverändert von Diskretion geprägt. Seit dem Ski-Unfall 2013 hält die Familie Details zu seinem Gesundheitszustand bewusst privat, nur ein enger Kreis hat Zugang. Ralf hatte die ersten Tage nach dem Unglück einmal als "surreal" beschrieben und damit angedeutet, wie einschneidend die Zeit für die Angehörigen war.







