Tränen bei Laura Dahm: Das Aus für die Prominent-Moderatorin
Moderatorin Laura Dahm (39) hat auf Instagram die Einstellung des Vox-Formats "Prominent" unter Tränen verkündet. Für Laura, die sieben Jahre lang das Promi-Magazin moderierte, kam das plötzliche Ende der Sendung überraschend. Die 39-Jährige zeigte sich vor allem über den Verlust der Tradition und die Auswirkungen auf ihr Team tief betroffen. "So viele Menschen haben mit Herzblut an dieser Sendung gearbeitet", sagte sie sichtbar bewegt. Die finale Ausgabe wird am kommenden Sonntag ausgestrahlt und markiert das Ende der beliebten Sendung nach zwei Jahrzehnten.
In dem Video blickt die Moderatorin auf besondere Momente zurück: "Ich habe eine Sightseeing-Tour mit Will Smith gemacht. Ich habe mit Rolf Zuckowski gesungen", erzählt Laura und ringt um Fassung. Die Journalistin, die bei RTL auch als Redakteurin arbeitete, berichtet, dass sie auch den Job hinter der Kamera verloren habe. Die letzte "Prominent"-Sendung werde "noch einmal richtig hart", sagt sie – auch, weil so viele Kolleginnen und Kollegen betroffen seien, die "ganz, ganz viel Herz und Liebe" in das Format gesteckt hätten. Ganz ohne Mikro bleibt sie nicht: Für die "Junge Nacht der ARD" bei 1Live wird Laura weiterhin moderieren, dennoch spricht sie offen über ihre Unsicherheit: "Ehrlich gesagt, weiß ich jetzt erst mal gar nicht, wie es weitergehen soll."
Hinter dem Abschied steht ein größerer Sparkurs bei RTL Deutschland. Der Konzern bündelt Promi-Inhalte künftig unter der Marke "Exclusiv", die ab 17. Januar täglich bei RTL laufen soll, während "Prominent" und "Gala" aus dem Programm verschwinden. In der Sendergruppe werden parallel Stellen abgebaut, Hunderte Beschäftigte erhielten Abfindungsangebote. Für Laura, die in Köln sowohl hinter als auch vor der Kamera zu Hause war, bedeutet das Aus einen Bruch mit Jahren eingespielter Routine. Freunde und Wegbegleiter schätzen an der Moderatorin ihre Geradlinigkeit und den humorvollen Ton, mit dem sie Stars begegnet. Auf Instagram meldet sie sich regelmäßig mit Alltagsmomenten – nahbar, persönlich, ohne großes Rampenlicht.









