Live-Show-Hit: Dschungelcamp zieht Millionen Zuschauer an
Während die Handball-EM am Abend erneut unschlagbar war, ließ sich das Dschungelcamp davon nicht die Show stehlen – zumindest nicht, was Gesprächsstoff und Schlagzeilen betrifft. Zwar musste sich "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" bei den reinen Marktanteilen diesmal geschlagen geben, doch im RTL-Programm blieb das Reality-Format erneut der klare Publikumsmagnet. In der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen schalteten 1,43 Millionen Zuschauer ein. Das bescherte RTL starke 24,3 Prozent Marktanteil – kein neuer Spitzenwert, aber weiterhin ein solides Ergebnis im Dschungelrennen. Insgesamt verfolgten 3,82 Millionen Menschen das Geschehen im australischen Busch.
Inhaltlich hatte die Show dafür umso mehr zu bieten. In der vierten Folge kochten die Emotionen erneut hoch: Besonders die Fake-Lovestory-Vorwürfe sorgten im Camp für dicke Luft. Umut Tekin (28) unterstellte Mitcamperin Ariel, ihn vor der Sendung kontaktiert zu haben – mit dem Plan, im Dschungel eine Liebesstory zu faken. Zusätzlich eskalierte die Stimmung bei der Dschungelprüfung. Schweizerin Ariel verweigerte die Aufgabe komplett, was nicht nur bei den Mitcampern, sondern auch bei den Zuschauern für Kopfschütteln sorgte.
Dass das Dschungelcamp an diesem Abend keinen Quotenrekord aufstellte, lag vor allem an der massiven Konkurrenz. Das Erste dominierte mit dem Handball-EM-Spiel Deutschland gegen Dänemark den Abend, während das ZDF mit einem "Die Toten vom Bodensee"-Krimi ebenfalls viele Zuschauer band. Trotzdem zeigt sich: Auch ohne Spitzenwert bleibt das Dschungelcamp eines der emotionalsten und meistdiskutierten TV-Formate. Mit Drama, Streit und überraschenden Wendungen dürfte die Show auch in den kommenden Tagen wieder für reichlich Gesprächsstoff sorgen – ganz unabhängig von der Konkurrenz im Programm.






