

99 Jahre voller Humor: Mel Brooks enthüllt seine Tricks
Mel Brooks feiert heute in Los Angeles seinen 99. Geburtstag und verrät gleich das Rezept, wie man so lange "gesund und glücklich" bleibt. Der Schauspieler und Filmemacher, seit Jahrzehnten eine Comedy-Ikone, sagt im Magazin People, dass Lachen sein Lebenselixier sei. "Wir haben alle viel gelacht. Ich glaube, Lachen hält dich gesund und glücklich", erklärt Mel. Passend zum Ehrentag startet heute auf HBO die zweiteilige Doku "Mel Brooks: The 99 Year Old Man!", in der Freunde, Familie und Weggefährten über sein Leben sprechen. Mit dabei sind Kollegen wie Regisseur Judd Apatow (58) und Michael Bonfiglio, die den Film gemeinsam verantworten.
Die Doku zeichnet Mels Weg von den frühen 1950ern bis heute nach: vom Gagschreiber bei "Your Show of Shows" und Mit-Erfinder von "Get Smart" über den Oscar für "The Producers" bis zu Kulttreffs wie "Blazing Saddles" und "Young Frankenstein". Mel selbst erklärt darin, warum ihn die Arbeit antreibt: "Es ist ein unglaublicher Klang, wenn Menschen über etwas lachen, das ich geschaffen habe. Comedy ist ein großartiger Job. Sie hält dich zurechnungsfähig und glücklich. Sie gibt dir einen Grund, am Leben zu sein", sagt er People. Judd schwärmt im Gespräch mit US-Medien: "Mel Brooks ist der Größte aller Zeiten. Der Rosetta-Stein der Comedy." Michael nennt ihn einen "Schatz der Nation". Die Premiere der zweiteiligen HBO-Hommage fand am 20. Januar in Los Angeles statt, offizieller Start ist heute, die Folgen sind zum Streamen verfügbar.
Hinter der Bühnenfigur steckt eine Biografie voller Mut und Nähe zu den Seinen. Mel, als Melvin Kaminsky in Brooklyn geboren und der jüngste von vier Brüdern, nennt den größten Einfluss seines Lebens: seine Mutter Kate. "Sie war ein erstaunliches Beispiel für Mut", sagt er über die Frau, die vier Kinder allein großzog. Als Teenager meldete sich Mel freiwillig zur US-Armee und diente im Zweiten Weltkrieg bei den Pionieren – auch dort ließ er den Humor nicht los: "Ich kam durch den Krieg, weil ich meine Kameraden zum Lachen brachte", erzählt er. Später prägte die Freundschaft zu Carl Reiner sein Leben; bei der Doku-Premiere erinnerte Mel an ihn mit den Worten: "Ich liebte ihn. Ich liebte Carl." Freunde und Familie, darunter Sohn Max, betonen heute vor allem eines: dass Mels Courage und sein Lachen die Herzen der Menschen bis heute erreichen.





