Schwere Nervenschäden: Konstantin Wecker sagt Tournee ab
Große Sorge um Konstantin Wecker (78): Der Musiker hat seine für dieses Jahr geplante Tournee abgesagt. Der 78-Jährige teilte jetzt auf seiner Webseite mit, dass sich die Nervenschäden an seiner linken Hand weiter verschlimmert haben und er dadurch nicht mehr am Klavier spielen kann. Die Absage betrifft Konzerte, auf die er sich nach eigenen Worten sehr gefreut hatte. In einer Erklärung sagte der Sänger: "Es tut mir unendlich leid – aber ich muss die Tournee, auf die ich mich sehr gefreut hatte, leider absagen." Konstantin hatte gehofft, bis zum Tourstart wieder einsatzfähig zu sein, doch die Krankheit sei fortgeschritten. Die Entscheidung fällt ihm sichtlich schwer, denn er wollte seine Lieder präsentieren und aus seinem Buch lesen – nun ist das nicht möglich.
Bereits im November hatte der Münchner Liedermacher 14 Termine seiner Reihe "Lieder meines Lebens" gestrichen, nachdem sich die neurologischen Beschwerden verstärkt hatten. Gegenüber der Süddeutschen Zeitung beschrieb er damals die Entwicklung mit den Worten: "Es wurde von Woche zu Woche schlimmer." Im August 2025 machte Konstantin öffentlich, dass seine linke Hand durch Nervenschäden so beeinträchtigt ist, dass er das Klavierspiel aufgeben musste. Als Ursache nannte er langjährigen Alkoholmissbrauch, zeitweise wohl auch Kokainkonsum. Inzwischen, so betont der Künstler, lebe er seit drei Jahren trocken. Mit Blick nach vorn formuliert er dennoch einen Wunsch: "Hoffen wir, dass meine Ärzte mir in diesem Jahr helfen werden. Vielleicht kann ich dann zu meinem 80. Geburtstag noch einmal auf die Bühne zurückkehren", sagt er und bedankt sich bei den Fans für Unterstützung und Geduld.
Zuletzt hatte der Musiker jedoch mit unangenehmen Schlagzeilen für Aufsehen gesorgt. Im April berichtete unter anderem die Berliner Autorin Hanna Lakomy, dass sie sich nach einem Konzert 2015 von Konstantin im Backstage-Bereich bedrängt gefühlt habe. "Hätte mein Vater das erlebt, wäre er ausgerastet", erklärte die Sängerin auf Facebook. Sie schilderte, wie der Musiker ihr die Hand auf den Oberschenkel gelegt und sie in sein Hotelzimmer eingeladen haben soll. Der Backstage-Bereich habe für Hanna eigentlich immer einen geschützten Rahmen bedeutet. Diesen habe sie im Fall von Konstantin vermisst.









