Meghan und Prinz Harry führen berufsbedingt getrennte Leben

Meghan und Prinz Harry führen berufsbedingt getrennte Leben

- Patricia Schlösser-Christ
Lesezeit: 2 min

Herzogin Meghan (44) und Prinz Harry (41) gehen beruflich getrennte Wege – und das sichtbarer denn je. Während Meghan in Montecito ihren Hollywood-Kurs schärft, konzentriert Harry sich auf seine Herzensprojekte und ist unter anderem für die Invictus Games viel auf Reisen. Das Paar, das 2020 aus der Königsfamilie ausstieg, soll laut dem Magazin Star derzeit "eine Menge Zeit getrennt" verbringen. "Tatsache ist, dass die Ehe keineswegs so perfekt ist, wie sie gerne vorgibt", zitiert das Blatt eine namentlich nicht näher genannte Quelle. "Wenn die Kameras aus sind, führen sie getrennte Leben", sagte der Insider. Gemeinsam zeigten sich die beiden zuletzt Ende Januar beim 2026 Sundance Film Festival in Utah, wo sie ihren Dokumentarfilm "Cookie Queens" vorstellten. Hinter den Kulissen scheint allerdings jeder an eigenen Plänen zu arbeiten.

Meghan, die mit Suits weltweit bekannt wurde, treibt ihre Lifestyle-Marke As Ever voran und präsentierte im Dezember auf Netflix das Special "With Love, Meghan: Holiday Celebration". Harry tauchte darin nur kurz auf – vor der Kamera fühle er sich weiterhin nicht zu Hause, berichten verschiedene US-Medien. Stattdessen stecke der Royal seine Energie in die Invictus Games Foundation und halte Abstand vom typischen Hollywood-Trubel. "Meghan ist weiterhin voll auf die Hollywood-Szene und darauf fokussiert, ihre Marke aufzubauen, aber Harry hat das Interesse daran verloren, sich mit den Hollywood-Leuten zu umgeben", sagte der Insider, den das Star-Magazin befragte. Die Folge seien unterschiedliche Pläne, getrennte Tagesabläufe und wenig gemeinsame Zeit.

Für zusätzliche Einordnung sorgte Adelsexpertin Kinsey Schofield bei Fox News. Harry laufe in Kalifornien Gefahr, in eine neue Nebenrolle zu rutschen: "Harry hat im Grunde eine Hierarchie gegen eine andere eingetauscht", sagte sie. In der Königsfamilie sei er die zweite Wahl neben Prinz William (43) gewesen, nun drohe ihm dieses Schicksal bei seiner Frau. Laut Kinsey bestehe das Risiko, "dass er zum Nebencharakter in Meghans Karriere wird". Es bleibt offen, wie das Paar langfristig seine Balance zwischen privaten und beruflichen Welten finden möchte, vor allem angesichts der unterschiedlichen Visionen, die sie aktuell zu verfolgen scheinen.

Bei der World Mental Health Day Gala in New York: Meghan und Prinz Harry von der Archewell Foundation
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Bei der World Mental Health Day Gala in New York: Meghan und Prinz Harry von der Archewell Foundation
Herzogin Meghan spricht beim Fortune Most Powerful Women Summit 2025 im Salamander Hotel in Washington D.C., Oktober 2025
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Prinz Harry, Januar 2026
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