König Charles unterstützt Ermittlungen gegen Bruder Andrew
Aufgrund seiner Verstrickung in den Epstein-Skandal wird nach wie vor gegen Andrew Mountbatten Windsor (65) ermittelt. Nun meldet sich der britische Palast stellvertretend für Andrews älteren Bruder König Charles (77) mit einem seltenen Statement zu Wort. Dabei lässt vor allem ein Satz aufhorchen. "Während es Aufgabe von Herrn Mountbatten Windsor ist, sich mit den konkreten Vorwürfen auseinanderzusetzen, sind wir bereit, die Thames Valley Police zu unterstützen, sollte sie sich an uns wenden, wie Sie es erwarten würden", betont ein Sprecher des Königshauses unter anderem gegenüber Hello!. Gleichzeitig scheinen die Umstände für die Königsfamilie nach wie vor belastend zu sein: "Der König hat in Worten und durch beispiellose Taten seine tiefe Besorgnis über die Vorwürfe zum Ausdruck gebracht, die weiterhin in Bezug auf das Verhalten von Herrn Mountbatten Windsor ans Licht kommen."
Aktuell geht die Thames Valley Police vor allem einem Vorwurf nach. Dabei geht es darum, dass Andrew in seiner ehemaligen Position als Handelsbeauftragter Großbritanniens geheime Informationen an Jeffrey Epstein (†66) weitergegeben haben soll. Noch wurde der Palast nicht um Unterstützung gebeten, das könnte sich mit fortschreitenden Ermittlungen durchaus ändern. Mit dem Statement wird immerhin deutlich, dass die Royals ihre Mitarbeit nicht verweigern werden. Bei all den Skandalen gehören die Gedanken der Familie aber vor allem den Opfern des verurteilten Sexualstraftäters Epstein und seinem Umfeld, so der Sprecher weiter: "Wie bereits zuvor erklärt, gelten die Gedanken und das Mitgefühl Ihrer Majestäten nach wie vor den Opfern jeglicher Form von Missbrauch."
Das Statement des Palastes ist allerdings nicht das erste, das in den vergangenen Tagen abgegeben wurde. Auch im Namen von Prinz William (43) und Prinzessin Kate (44) wurde eine Stellungnahme veröffentlicht. Daraus wurde deutlich, dass auch der Thronfolger und seine Frau die Entwicklungen rund um Andrew mit Sorge beobachten. "Ich kann bestätigen, dass der Prinz und die Prinzessin über die anhaltenden Enthüllungen zutiefst besorgt sind. Ihre Gedanken sind weiterhin bei den Opfern", erklärte ein Sprecher des Kensington-Palasts laut Hello!. Welche Richtung die weiteren Ermittlungen gegen Andrew einschlagen werden, lässt sich aktuell noch schwer sagen. Die Konsequenzen musste der 65-Jährige schon tragen: Er verlor viele royale Privilegien und Titel, darunter auch den Prinzentitel.







