"Schrecklich": Trump kritisiert Bad Bunnys Super-Bowl-Show
Bad Bunny (31) hat beim Super Bowl LX die große Bühne erobert – und sofort für Gesprächsstoff gesorgt. Der puertoricanische Superstar verwandelte die Halbzeitshow am Sonntagabend im Levi’s Stadium in Santa Clara in ein spektakuläres Bekenntnis zu Liebe, Einheit und hispanischer Kultur. Mit dabei auf der Bühne: Lady Gaga (39), Cardi B (33), Pedro Pascal (50) und Ricky Martin (54), dazu ein echtes Paar, das sich live das Jawort gab. Tänzer wirbelten zwischen symbolischen Zuckerrohrfeldern, traditionelle Instrumente mischten sich mit knalligen Beats, Fahnen aus Nord- und Südamerika wehten, und auf einem Football prangte die Botschaft "Zusammen sind wir Amerika". Während die Stadionkulisse tobte, meldete sich Donald Trump (79) online zu Wort – und lästerte über die Show ab.
Der Präsident polterte auf Truth Social: "Die Super Bowl Halftime Show ist absolut schrecklich, eine der schlimmsten, die es jemals gab!", und legte nach: "Niemand versteht ein Wort, und das Tanzen ist abscheulich, besonders für junge Kinder." In weiteren Posts sprach er laut dem US Magazine von einer "Ohrfeige ins Gesicht unseres Landes" und schoss gegen Medien und NFL-Regeln. Schon im Vorfeld hatte er Bad Bunnys Engagement kritisiert und sogar einen Boykott angekündigt. Während der Superstar mit Hits wie "Tití Me Preguntó" durchzündete, zogen einige Konservative eine Parallelveranstaltung auf: Bei einer alternativen Halbzeitshow rund um Kid Rock (55) schalteten nach Angaben der Organisatoren 6 Millionen Zuschauer ein. Einschaltzahlen für die NFL-Show wurden zunächst nicht veröffentlicht, in der Unterhaltungsbranche rechneten viele Beobachter jedoch mit deutlich höheren Reichweiten für die Stadion-Performance.
Dass Bad Bunny für seine politischen Statements und seine Energie auf der Bühne bekannt ist, zeigte sich auch bei dieser Performance. Mit emotionalem Einsatz, kreativen Tanzeinlagen und prominenter Unterstützung bewies der Rapper einmal mehr, warum er zu den einflussreichsten Künstlern seiner Zeit gehört. Sein Appell für Liebe und Akzeptanz zog sich wie ein roter Faden durch die Show und setzte auf beeindruckende Weise ein Zeichen. Unterstützt durch Namen wie Ricky Martin und Lady Gaga wurde der Abend zu einer glanzvollen Hommage an die Vielfalt und den Zusammenhalt, die über kulturelle und nationale Grenzen hinausging. Trumps Kritiken und die konservativen Protestaktionen wirkten da fast wie ein Schatten, der es nicht schaffte, die Strahlkraft dieses kulturellen Spektakels zu mindern.










