

Affären-Beichte von Biathlet-Star: Das sagt seine Freundin
Mitten im Olympia-Jubel sorgt Biathlon-Star Sturla Holm Laegreid (28) für ein Drama, das weit über die Loipe hinausreicht. Am Dienstag holte der Norweger im italienischen Antholz bei den Winterspielen Bronze im 20-Kilometer-Einzel – und gestand kurz darauf im Live-Interview mit dem Sender NRK, dass er seine Freundin betrogen hat. Seit sechs Monaten ist er mit der Frau zusammen, deren Identität er aus Rücksicht geheim hält. Während Sturla unter Tränen vor laufenden Kameras seine Liebe beteuerte und von seinem "größten Fehler" sprach, saß die Partnerin zu Hause und wurde von der emotionalen Beichte vor Millionen Zuschauern eiskalt überrascht.
Nun meldet sich die bislang unbekannte Freundin zu Wort – und macht klar, dass der öffentliche Liebesschwur für sie keine einfache Hollywood-Romanze ist. In einer Nachricht an die norwegische Zeitung VG schreibt sie: "Selbst nach einem Liebesgeständnis vor der ganzen Welt ist es schwer zu vergeben." Sie habe sich diese Situation nicht ausgesucht, erklärt sie weiter, und es tue weh, so in die Öffentlichkeit gezogen zu werden. Die Sportlerin und ihr Freund waren erst ein halbes Jahr zusammen, als Sturla ihr vor wenigen Tagen von seinem Fehltritt vor drei Monaten erzählte. Im Stadion tröstete Teamkollegin Ingrid Landmark Tandrevold (29) den sichtlich aufgewühlten Norweger, während er gegenüber den Medien davon sprach, er habe "nichts zu verlieren", als er sich entschloss, seine Geschichte live zu erzählen. Später schob Sturla gegenüber eine Erklärung hinterher und betonte, er bereue es, dieses sehr private Thema an einem Tag angesprochen zu haben, der eigentlich dem norwegischen Biathlon-Erfolg gehören sollte.
Noch kurz vor dem Rennen hatte Sturla seine sportlichen Erwartungen heruntergeschraubt und sich eher als Außenseiter gesehen, nachdem er im Weltcup haderte und sogar aus der Mixed-Staffel gestrichen worden war.Von seiner Freundin spricht er als der "Liebe seines Lebens", von der er nun nicht weiß, ob sie ihm noch einmal eine Chance gibt. Die Frau an seiner Seite will anonym bleiben, dankt aber öffentlich ihrer Familie, ihren Freunden und all den Menschen, "die an mich gedacht und mit mir mitgefühlt haben, ohne zu wissen, wer ich bin".




