

Christiane Paul will mit ihrer "Hijack"-Rolle aufklären
Christiane Paul (51) zeigt in der neuen Staffel der Apple-TV-Serie "Hijack", was in ihr steckt. Seit Kurzem ist die Schauspielerin an der Seite von Idris Elba (53), der jüngst zum Ritter geschlagen wurde, auf dem Bildschirm zu sehen – und zwar als entschlossene, zugleich menschliche Polizeipräsidentin von Berlin. Im Gespräch mit dem Magazin Superillu verrät Christiane, warum ihr diese Rolle wichtig ist und welches Ziel sie damit verfolgt. Sie will aufklären, Verständnis wecken und ein oft verzerrtes Bild geraderücken. "Ich kann auf jeden Fall nur eine Lanze für die Polizei brechen", sagt sie.
Für ihre Arbeit an "Hijack" hat Christiane nach eigenen Worten mehrfach direkt bei der Polizei hospitiert. Dort habe sie ein Arbeitsumfeld erlebt, das von Empathie geprägt sei. "Da geht es viel um Deeskalation und Für-die-Gesellschaft-da-sein", berichtet sie gegenüber dem Magazin. Außerdem spricht die Zweifachmutter im Interview offen über ihre Sorgen rund um ihre Heimatstadt Berlin, in der sie noch immer lebt. Sie beschreibt ein starkes soziales Gefälle, beklagt Wohnungsnot und steigende Mieten und richtet einen deutlichen Appell an die Verantwortlichen. "Ich wünsche mir, dass die Politik endlich handelt und etwas gegen das soziale Gefälle tut. Wir müssen die Wohnungsnot in den Griff bekommen, die Mieten müssen runter – und das geht nur politisch", fordert Christiane.
Besonders schmerzt die Schauspielerin, dass in der Hauptstadt aus ihrer Sicht vor allem bei einem Bereich gespart wird, der die Seele der Stadt bildet: die Kultur. Gerade die Vielfalt an Bühnen, Projekten und Kreativen sei es, die Berlin so besonders und attraktiv mache, betont Christiane. Privat ist die Darstellerin als Mutter fest in der Stadt verwurzelt, der Spagat zwischen internationaler Serienkarriere und Familienalltag gehört für sie seit Jahren dazu. Die Verbundenheit zu Berlin prägt nicht nur ihre Sicht auf die Politik, sondern auch die Art, wie sie ihre Rollen anlegt – bodenständig, nah an der Realität und mit einem Blick für das, was Menschen im täglichen Leben beschäftigt.





