Arme Christiane Paul (40)! Mit verschränkten Beinen und "Hier stimmt etwas nicht"-Blick saß die Schauspielelerin als Vorstandsmitglied der Deutschen Filmakademie auf ihrem Stuhl. Eigentlich sollte sie die Kandidaten für den Deutschen Filmpreis vorstellen, die am 9. Mai auf eine der begehrten "LOLA"-Trophäen hoffen dürfen. Als Christiane Paul die ersten beiden Nominierten für die "Beste Regie" vortrug - Kathrin Gebbe für "Tore tanzt" und Andreas Prochaska für "Das finstere Tal" -, hieß es plötzlich: STOP! Was war passiert?

Noch gar nichts. Christiane Paul, der die Situation sichtlich unangenehm war, hatte alles richtig gemacht. Die Namen auf ihrer Liste, auf der als dritter Nominierter auch Edgar Reitz stand (für "Die andere Heimat"), waren völlig korrekt. Erst als Filmpreis-Vertreter einen anderen Umschlag öffneten, nahm die kleine Panne ihren Lauf. Auf dem neuen, vermeintlich richtigen Blatt standen irrtümlicherweise die Namen Bora Dagtekin (Fack ju Göhte) und Frauke Finsterwalder (Finsterworld) - Namen, die nicht von den 1.400 Mitgliedern ausgewählt worden waren.

Erst einige Minuten nach dem Ende der offiziellen Pressekonferenz die Richtigstellung - "Fack ju Göhte" und "Finsterworld" gehen im Kampf um die Regie-LOLA leer aus. Dicker Trost: Beide Filme dürfen in anderen Kategorien auf Preise hoffen. Und auch die Deutsche Filmakademie musste sich nicht lange ärgern: Abgesehen von der kleinen Panne freute sich Präsidentin Iris Berben (63) im Interview mit Promiflash über die enorme Vielfalt der LOLA-reifen Filme.

Als große Favoriten gehen neben "Fack ju Göhte" (vier Nominierungen) vor allem die Macher von "Das finstere Tal" an den Start. Der Alpen-Western mit Sam Riley und Tobias Moretti wurde in gleich neun Kategorien nominiert!

Julia Dietze beim Deutschen Filmpreis 2017Andreas Rentz / Getty Images
Julia Dietze beim Deutschen Filmpreis 2017
Iris BerbenPatrick Hoffmann/WENN.com
Iris Berben
Fack ju GöhteConstantin Film
Fack ju Göhte


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