Meisterwerk? Stephen Kings Lieblingsverfilmung enthüllt
Stephen King (78), der Meister des Horrors und Autor von Klassikern wie "Es" und "The Green Mile", hat offenbart, welche Verfilmung seiner Werke er besonders schätzt. Überraschenderweise ist es nicht einer seiner berühmten Kinofilme, sondern die 1999 erschienene Miniserie "Sturm des Jahrhunderts", basierend auf einem von ihm selbst verfassten Drehbuch. "Das ist von allen mein absoluter Favorit", erklärte King in einem Interview mit der New York Times. Die Geschichte, die sich auf einer sturmgepeitschten Insel abspielt und bei der unheimliche Ereignisse die Dorfgemeinschaft auseinanderreißen, habe durch die Inszenierung von Regisseur Craig R. Baxley genau die Atmosphäre eingefangen, die sich King vorgestellt hatte.
Was "Sturm des Jahrhunderts" so einzigartig macht, ist die Tatsache, dass die Serie keine Romanadaption ist, sondern direkt aus Kings kreativer Feder als Drehbuch entstand. Diese Nähe zum Originalautor wurde belohnt – vor allem für King selbst, der in der Vergangenheit nicht immer mit den Umsetzungen seiner Werke zufrieden war. Besonders die Verfilmung von "Shining" durch Stanley Kubrick (†70) bereitete ihm Probleme. King kritisierte nicht nur die Besetzung von Jack Nicholson (88), sondern auch Kubricks Herangehensweise, die die ursprüngliche Essenz seiner Geschichte aus seiner Sicht verändert habe. Im Gegensatz dazu blieb die Vision bei "Sturm des Jahrhunderts" unberührt, was einem harmonischen Zusammenspiel zwischen dem Autor und dem Regisseur zu verdanken war.
Auch heute bleibt King ein omnipräsenter Name in der Welt des Films und Fernsehens. Neuere Projekte umfassen unter anderem die Prequel-Serie "Es – Welcome to Derry" und den Kinofilm "The Running Man" unter der Regie von Edgar Wright (51). Trotz seiner kritischen Haltung gegenüber mancher Adaptionen schätzt King eindeutig die kreative Freiheit, die andere Filmschaffende aus seinen Geschichten schöpfen. Seine Leidenschaft für gute Erzählungen zeigt sich nicht nur in seinen Büchern, sondern auch in seiner maßgeblichen Rolle bei einigen seiner Stoffe, die den Sprung von der Seite auf die Leinwand geschafft haben.









