Prinz William gesteht: Er hadert oft mit seinen Gefühlen
Prinz William (43) zeigt sich von einer ungewohnt persönlichen Seite: In der BBC-Radiosendung "Radio 1 Life Hacks" sprach der Prinz von Wales jetzt offen über seine mentale Gesundheit und den Umgang mit Gefühlen – sowohl mit den eigenen als auch mit denen seiner Kinder. Gemeinsam mit Moderator Greg James (40) und weiteren Gästen wie Professor Green (42) und Musiker Guvna B diskutierte der dreifache Vater über die große Bedeutung von offener Kommunikation im Familienalltag. William, der sich schon länger in der Öffentlichkeit für psychische Gesundheit einsetzt, erklärte, dass es bei ihm oft "lange dauert", bis er seine eigenen Emotionen wirklich verstehe.
William erzählte, dass er trotz der Schwierigkeiten großen Wert darauf lege, seine Gefühle regelmäßig zu reflektieren: "Ich nehme mir viel Zeit, um meine Emotionen und warum ich mich so fühle, zu verstehen", erklärte er in der Sendung. Man müsse sich immer wieder selbst "checken" und schauen, was hinter bestimmten Emotionen steckt. Der Prinz hob hervor, dass man immer das Licht am Ende des Tunnels sehen müsse: "Du kannst eine mentale Krise haben, aber das wird vorbeigehen." Besonders am Herzen liegt ihm, dass mehr Männer offen über ihre Psyche sprechen. "Wir brauchen mehr männliche Vorbilder", sagte er und rief dazu auf: "Du musst über deine Emotionen sprechen, du kannst sie nicht einfach wegschieben und so tun, als gäbe es sie nicht."
Ganz privat wurde es, als William von seinen Kindern Prinz George (12), Prinzessin Charlotte (10) und Prinz Louis (7) erzählte. Zu Hause ist das Thema Gefühle offenbar allgegenwärtig. Auf die Frage, ob seine Kids offen über ihre Emotionen sprechen, antwortete er mit einem Schmunzeln: "Ja, manchmal zu viel. Ich bekomme alle Details, was ich liebe", erzählte der Thronfolger. Er beschrieb, wie herausfordernd es für ihn sei, nicht immer sofort eine Lösung präsentieren zu wollen: Er müsse sich selbst daran erinnern, dass es oft wichtiger sei, zuzuhören, statt alles sofort "reparieren" zu wollen. Für die nächste Generation wünscht sich William vor allem, dass sie versteht, dass alle Emotionen ihren Platz haben – die angenehmen genauso wie die unangenehmen. Gleichzeitig blickte er auf frühere Generationen zurück, die nach Kriegszeiten nicht gelernt hatten, über Gefühle zu sprechen. Jüngere Menschen rief er dazu auf, diesen Kreislauf zu durchbrechen und das Schweigen über mentale Gesundheit zu beenden.










