Prinz William betont Distanz zu Andrew im Epstein-Skandal
Prinz William (43) hat sich erstmals öffentlich zu den neuen Enthüllungen im Epstein-Skandal geäußert, die unter anderem seinen Onkel Andrew Mountbatten Windsor (65) betreffen. Kurz vor seiner diplomatischen Mission nach Saudi-Arabien ließ der Kensington-Palast eine Erklärung veröffentlichen, in der der Prinz von Wales und seine Frau betonten, wie sehr sie die Entwicklungen beunruhigen. Ein Sprecher des Paares erklärte gegenüber mitreisenden Medien: "Der Prinz und die Prinzessin sind tief besorgt über die anhaltenden Enthüllungen. Ihre Gedanken bleiben bei den Opfern." Der Zeitpunkt der Stellungnahme wurde gezielt gewählt, um vor Williams Staatsbesuch Klarheit über seine Haltung zu schaffen, wie HELLO! berichtet.
Die sogenannten "Epstein-Akten" offenbaren die enge Verbindung zwischen Andrew und dem 2019 verstorbenen, verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66). Der Skandal spitzte sich zu, als die Polizei ankündigte, Vorwürfen nachzugehen, dass Andrew als ehemaliger britischer Handelsgesandter sensible Informationen an Jeffrey weitergegeben haben könnte. Der Buckingham-Palast betonte daraufhin, dass König Charles (77) die Ermittlungen unterstützen werde, falls es dazu eine Anfrage gebe, und äußerte sein tiefes Mitgefühl für alle Betroffenen von Missbrauch. Währenddessen setzte William seinen Besuch in Saudi-Arabien unbeirrt fort und bewies diplomatisches Geschick bei Treffen mit dem Kronprinzen Mohammed bin Salman sowie weiteren Programmpunkten.
William hat in der Vergangenheit mehrfach klargemacht, dass seine Beziehung zu Andrew distanziert ist. Laut königlichen Insidern war das Verhältnis zwischen den beiden nie besonders eng. Die aktuellen Entwicklungen dürften diese Distanz weiter verstärken. Trotz familiärer Turbulenzen zeigte William in Saudi-Arabien, dass er zunehmend zu einer Schlüsselfigur in der Außenpolitik Großbritanniens wird. Sein Einsatz für die Modernisierung Saudi-Arabiens wurde als Erfolg gewertet, und ein Sprecher des Palastes nannte seine Mission ein Beispiel für sein wachsendes Ansehen als internationaler Staatsmann.







