So zerbrach die Beziehung von Prinz William und Prinz Harry
Ein neues Enthüllungsbuch aus London sorgt aktuell für Wirbel: In "William and Catherine: The Intimate Inside Story" schildern Palastkenner erstmals ausführlich, wie Prinz William (43) den Bruch mit seinem Bruder Prinz Harry (41) erlebt haben soll. Autor Russell Myers spricht mit Insidern, die von einem dramatischen Wandel berichten. Demnach habe William spätestens rund um die Afrika-Reise von Harry und seiner Ehefrau Meghan (44) 2019 realisiert, dass etwas unwiederbringlich zerbrochen sei. Während Harry damals öffentlich erklärte, die Brüder befänden sich schlicht auf "verschiedenen Wegen", will das Buch zeigen, wo die Gräben wirklich verlaufen – und warum William schon früh das untrügliche Gefühl beschlich, seinen Bruder "unterwegs verloren" zu haben.
Das Werk, das am 26. Februar erscheint, gebe die Eskalation laut Mirror in mehreren Kapiteln detailliert wieder. Es sei keine einzelne Zäsur gewesen, sondern ein schleichender Prozess, bei dem Harry "paranoid, wütend, obsessiv und in der Vergangenheit verhaftet" gewirkt haben soll. Interessant: Zu Beginn habe William Meghan als "erfrischend" empfunden, heißt es. Doch spätestens nach der ITV-Doku mit Tom Bradby (59), in der Meghan ihre Belastung schilderte, sei den damaligen Cambridges klar geworden, wie weit sie sich von Harry entfernt hatten. Das Buch beleuchtet zudem das royale Erdbeben rund um den Rückzug von Harry und Meghan, berichtet von internen Debatten über Andrew Mountbatten Windsor (65) und davon, wie William und Kate (44) demnach eine härtere Linie gegenüber dem in Ungnade gefallenen Ex-Herzog befürwortet haben sollen. Auch Kates Gesundheitsthema und die gleichzeitige Diagnose des Königs ordnet das Buch mit bislang unveröffentlichtem Kontext ein. "Diese Diagnosen schufen eine beispiellose Zeit in der modernen Royal-Geschichte", sagt Russell.
Die Biografie zeichnet das Bild zweier Brüder, deren Bindung einst durch gemeinsame Internatsjahre, militärische Wege und familiäre Rituale geprägt war – und deren Nähe durch unterschiedliche Lebensentwürfe langsam erodierte. William fand über die Jahre in Kate einen festen Ruhepol; die Prinzessin pflegte laut früheren Berichten eine eigene, vertraute Ebene mit Harry, bevor aus Distanz Funkstille wurde. In der Familie gelten Ferien auf Balmoral, private Geburtstagsrunden und stille Abende in Anmer Hall als Momente, in denen die Wales ihren Kreis eng halten. Harry schuf seinen ganz eigenen Lebensmittelpunkt mit Meghan und den Kindern, fernab alter Routinen. Genau diese unterschiedlichen Ausrichtungen, so lässt das Buch durchscheinen, veränderten die Dynamik im Königshaus – nicht mit einem Knall, sondern mit vielen leisen, persönlichen Verschiebungen.










