Ex-Prinz Andrews großes Vermögen sorgt für Spekulationen
Andrew Mountbatten-Windsor (66) sorgt erneut für Schlagzeilen – diesmal aufgrund der rätselhaften Finanzierung seines luxuriösen Lebensstils. Der Bruder von König Charles III. (77) wurde am Donnerstag festgenommen, nachdem die Polizei Ermittlungen wegen mutmaßlichen "Fehlverhaltens in Ausübung offizieller Funktionen" eingeleitet hatte. Doch während die Öffentlichkeit auf Antworten zu den Vorwürfen wartet, rückt eine andere Frage in den Fokus: Wie konnte der 66-Jährige über Jahre hinweg ein ausschweifendes Leben führen, obwohl seine einzige bekannte Einnahmequelle eine Marinepension von lediglich 20.000 Pfund [ca. 23.000 Euro] pro Jahr ist? Nach seinem Rückzug vom royalen Parkett im Jahr 2019 fielen öffentliche Gelder weg, doch Andrew blieb weiterhin wohlhabend.
Adelsexperten zeigen sich ratlos über Andrews finanzielle Situation. Der königliche Biograf Andrew Lownie stellte gegenüber dem Mirror fest: "Es bleibt ein Rätsel, wie Andrew sich einen so extravaganten Lebensstil leisten konnte, ohne über andere Einkommensquellen zu verfügen." Auch der ehemalige Staatsminister Norman Baker, der die Finanzen der königlichen Familie untersucht hat, betont: "Niemand weiß, wie viel ihm die verstorbene Königin hinterlassen hat, und wir wissen auch nicht, wie viel er von seinen zwielichtigen Kontakten bekommt." Laut der Plattform Celebrity Net Worth wurde Andrews Vermögen im Jahr 2025 auf etwa drei Millionen Pfund [ca. 3,4 Millionen Euro] geschätzt. Besonders umstritten war die außergerichtliche Einigung mit Epstein-Opfer Virginia Giuffre (†41) im Jahr 2022, für die Andrew rund 12 Millionen Pfund [ca. 14 Millionen Euro] aufbringen musste – angeblich durch den Verkauf einer Luxusvilla in den Schweizer Alpen.
Andrews Verbindungen zum Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) wurden ihm letztlich zum Verhängnis und führten zum Verlust all seiner Titel und Ehren. Nach seiner Festnahme am 19. Februar durfte der frühere Duke of York am Abend bereits wieder auf das Anwesen Sandringham in Norfolk zurückkehren, doch die Ermittlungen laufen weiter. Zuvor hatte Andrew jahrelang einen verschwenderischen Lebenswandel geführt, finanziert durch eine Marinepension für seine Tätigkeiten von 1979 bis 2001, Zuwendungen seiner Mutter Queen Elizabeth II. (†96) und umstrittene internationale Geschäftsverbindungen. Auch gewinnbringende Immobiliengeschäfte sorgten für Aufsehen: 2007 verkaufte er seinen Wohnsitz Sunninghill Park an einen kasachischen Geschäftsmann für 15 Millionen Pfund – deutlich über dem damaligen Marktwert.






