Nachbarn von Ex-Prinz Andrew sind vom Presserummel genervt
Während vor dem königlichen Privatanwesen, auf dem Prinz Andrew (66) in Sandringham derzeit lebt, Reporter und Polizisten kommen und gehen, suchen die Bewohner der Umgebung Zuflucht in lokalen Pubs wie "The Feathers". Dort, wo an diesem kalten Freitagnachmittag bei fünf Grad und Regen die Einheimischen zusammenkamen, war die Stimmung aufgeheizt: Man hat genug vom Medienrummel um den 66-Jährigen. "Dieser ganze Trubel soll aufhören", lautet die häufigste Reaktion, die Bild vor Ort einfing. Viele Anwohner wollen aus Respekt gegenüber dem Königshaus aber auch gar nicht erst über die Ermittlungen sprechen, die sich nun an die Festnahme des Royals anschließen.
Wirt John Higginson, der sein Lokal seit elf Jahren führt, bringt die Meinung vieler Stammgäste auf den Punkt: "Die Behörden sollen ihren Job machen, aber uns damit in Ruhe lassen", sagt der 68-Jährige im Interview. Es sei 2026 und es gebe wichtigere Themen wie Hunger, den Krieg in Gaza und in der Ukraine. "Wir haben keine Lust mehr auf Andrew", erklärt er deutlich und betont gleichzeitig seinen tiefen Respekt für König Charles (77), Prinz William (43) und Prinzessin Kate (44). Ein Stammgast fasst zusammen: "Andrew ist wahnsinnig arrogant und eine Schande für die königliche Familie." Auch der pensionierte Maschinenarbeiter Sammy, der direkt auf dem Sandringham Estate lebt, erinnert sich noch gut an die ersten Vorwürfe 2010 und den medialen Ansturm 2014. Bereits damals seien die Reporter "wie Maden" in den Ort gekommen.
Andrew sorgt seit Jahren für Schlagzeilen in der britischen, aber auch internationalen Öffentlichkeit. Der zweite Sohn von Queen Elizabeth II. (†96) und Prinz Philip (†99) wurde 1960 geboren und ist Vater von zwei Kindern – Beatrice (37) und Eugenie (35). Während John im Pub erklärt, Andrew sei für ihn "kein Mitglied der royalen Familie" mehr und eine "Schande", lässt ein anderer Gast durchblicken, dass Andrews Leben ohnehin wenig mit dem der Nachbarn zu tun habe. Er formuliert ein versöhnliches Fazit: "Solange er mich in Ruhe lässt, soll er hier leben und machen, was er will."









